Donnerstag, 13. April 2017

Meine Erlebnisse nach der Veröffentlichung des Romanes - Kapitel 8 - 12 (Last Update: 27.Mai 2017)

(Wird in sehr unregelmäßigen Abständen aktualisiert.)


Gegebenenfalls empfiehlt es sich, zum besseren Verständnis zuvor die Inhaltszusammenfassung des Romanes zu lesen.

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9.

"Nur Araber sind richtige Kerle!"
Susanne Osthoff, Ärchaolgin und Islam-Konvertitin, einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden durch ihre Entführung durch Geiselnehmer im Irak, die vom 25. November bis zum 18. Dezember 2005 dauerte


In der Silvesternacht 2015/2016 kam es in Köln und anderen deutschen Großstädten zu den bislang größten sexuellen Massenübergriffen auf deutsche Frauen in der Geschichte der Bundesrepublik. Hauptverdächtige waren junge Männer aus dem nordafrikanischen Raum und sonstigen islamischen Teil der Welt.
Nun könnte man als ganz naiver Mensch meinen, die einzig richtige Reaktion, die es darauf geben kann, bestünde darin, den sauberen Herren Gästen ein Rückflugticket in die Hand zu drücken.
Doch in den Folgemonaten drosch man lieber auf ein Feindbild ein, bei dem das Eindreschen schon gut eingeübt war: der weiße, heterosexuelle, europäische Mann. Es kam in den Medien und dem Internet zu einer beispiellosen Schlammschlacht, dass besagte europäische Männer "keine echten Kerle" mehr wären, die in der Lage sind, ihre Frauen zu verteidigen.
Exemplarisch nun zwei besonders hasserfüllte Texte dieser Art, verfasst von den Journalistinnen Birgit Stöger und Birgit Kelle. Zunächst der von Birgit Stöger.
Es beginnt schon mit einer absolut geschmacklosen Überschrift:

"Hat man Euch die Eier amputiert?"

Nun, Frau Stöger, ich weiß nicht, was Sie davon hielten, wenn Sie ein unbekannter Mann anspräche und Sie in Pornografiesprache ganz unverblümt fragte, ob in Ihrem Genitalbereich irgendwelche operativen Veränderungen vorgenommen worden sind. Das fänden Sie bestimmt auch nicht so prickelnd, oder?

"Wo wart Ihr, als Eure Freundinnen, Frauen und Schwestern begafft, beleidigt und außen wie innen begrapscht und betatscht wurden?"

Freundin liegt seit fast 20 Jahren unter der Erde, Frau habe ich keine, Schwester auch nicht.

"Habt Ihr die Hilfeschreie nicht gehört? Warum habt Ihr nicht geholfen?"

Nun, ich bin an diesem Abend nicht Privatfunkstreife durch Köln gefahren. (Mal davon abgesehen, dass ich die fragliche Silvesternacht bei einer lecker selbstgemachte Häppchenplatte und Bowle in meinem trauten Domizil in Wien verbracht habe.) Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Aus mehreren Gründen. Politik und Medien erzählten uns nämlich immer wieder, dass …
… die zu uns Geflüchteten alle schwerstens traumatisiert sind und hier nur in Ruhe und Frieden leben wollen.
… der Islam ja überhaupt die friedfertigste Religion der Welt ist; die indischen Jain (Das sind die, die Angst haben, versehentlich ein Insekt zu verschlucken.) sind im Vergleich dazu auf Krawall gebürstete Hooligans.
… die zu uns Geflüchteten alle Ärzte und Ingenieure sind, also hoch gebildete Menschen, die sich an so etwas Primitivem wie einem Gang Bang niemals beteiligen würden. Die kriegen höchstens eine Latte, wenn sie eine hochtechnisierte Siemens-Maschine sehen, an deren Weitervervollkommnung zur weltweiten Marktreife sie demnächst mitwirken dürfen. Sieht man ja auch an den vielen High-Tech-Produkten, die aus den Ländern der Geflüchteten kommen. Vor Wochen habe ich mein altes Handy in den Müll geworfen und durch ein in Syrien entwickeltes Smartphone ersetzt. Das repariert sogar selbstständig kaputte Wasserhähne in meiner Wohnung. Und seitdem ich auf meinem Rechner mein syrisches Virenschutzprogramm installiert habe, beißt sich selbst die NSA die Bluetooth-Zähne an mir aus. Aber ich schweife ab.
Und jeder, der etwas Anderes behauptete, war ein böser, böser, böser Pfui-Bäh-Nazi-AFD-Anhänger.

"Was ist los mit Euch jungen Männern? (…)"

Im umgekehrten Fall hieße es auf solche Pauschalierungen stante pede: Alles Schlampen außer Mutti! Ich weiß nicht, was man in dem Fall sagen kann. Vielleicht: Alles Wichser außer Papi?

"Nach den ungeheuerlichen Vorkommnissen in der Silvesternacht – und bei Gott – Köln hat diese Orgie sexueller Nötigungen durch Immigranten längst nicht mehr als Alleinstellungsmerkmal aufzuweisen – stellt sich nicht nur die Frage, weshalb wir es soweit haben kommen lassen."

Wie es so weit gekommen ist? Die Frage müssen Sie an die "Raute des Schreckens", Wir-schaffen-das-Äänschie, Frau Bundeskanzlerin Merkel richten! Wir Kerle sind dafür definitiv die falsche Adresse.

"Weshalb habt ihr nicht verteidigt, was ihr liebt?
Äußerst bemerkenswert ist der Umstand, dass die Frauen in der Silvesternacht mit Sicherheit nicht alle allein unterwegs waren, als die eingereisten Horden über sie herfielen. Wo waren deren männliche Begleiter? Was haben diese unternommen, um ihre Liebste, ihre Frau, ihre beste Freundin, ihre Schwester zu beschützen?
Seid Ihr jungen Männer das Ergebnis der „Hauen ist doof“ und „auch Jungen dürfen weinen“-Erziehung? Seid Ihr die Quintessenz der feministischen Genderbestrebungen? Wenn ja, dann ist die Saat bereits aufgegangen. Ihr jungen Männer wisst nicht mehr, wie man sich verteidigt, geschweige denn, wie man sein Umfeld schützt. Es ist Euch nie beigebracht worden, das Handwerk, das vor Euch jede männliche Generation erlernte, ja erlernen musste, um just das zu schützen, was einem lieb und teuer ist."

Ich glaube, Eierabschneid-Biggileinchen hat in ihrem heimischen Elfenbeinturm am Rande von Wolkenkuckucksheim zu viele Chuck-Norris- und Bruce-Lee-Filme gesehen. Wenn du als europäischer Mann ohne Kampfsporterfahrung allein einem Lynchmob von 20, 25 jungen Männern aus einem gewissen Kulturkreis gegenüberstehst, dann kannst du vielleicht   EINEN   durch einen Kinnhaken kurzfristig außer Gefecht setzen. (Was durchaus schon eine optimistische Schätzung ist.) Aber dann macht der Rest der Bagage Apfelmus aus dir!!!!!!!!!!!!!!!!

"Stattdessen geht Ihr jetzt in Diskussionsgruppen auf, findet Euch ein im Gendermainstreaming und probiert schon mal, wie es sich zeitweise anfühlt, mal „queer“ zu sei, bevor Ihr Euch in einem der 5.000 Geschlechter temporär wiederfindet."

ICH GLAUBE, ES HAKT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sie werfen uns Männern den Quatsch aus irgendwelchen Frauenzeitschriften vor???????
Hallo, Houston an Eierabschneid-Biggi!

"Oder schaut Ihr einfach weg, ist es Euch einfach egal, wenn ein „Schutzbedürftiger“ die merkelsche Willkommenskultur soweit ausdehnt und glaubt, wie in seinem Herkunftsland Eure Freundin als Freiwild behandeln zu dürfen und Frauen schon mal unter den Rock langt? In Eurer Anwesenheit? Ist es das?"

Ich bin richtig beeindruckt von Ihrer meisterhaften journalistischen Rechercheleistung! Ganz ehrlich, als jemand, der sich selber viele, viele Jahre in dem Metier unzählige Schuhsohlen durchgelaufen hat, stehe ich stramm vor Ihnen!
Sie haben es nicht nur geschafft, ganz kurz nach dem medialen Auffliegen dieser Affäre die Namen, Adressen und Telefonnummern sämtlicher Frauen zu eruieren, die zu Silvester in der Kölner Innenstadt gefeiert haben. Außerdem konnten Sie noch in Windeseile ermitteln, wie viele der Frauen dort mit einem männlichen Partner anwesend waren. Von denen haben Sie auch alle die Namen, Adressen und Telefonnummern herausbekommen. So konnten Sie ganz mit der gebotenen journalistischen Sorgfalt jeweils beide Partner interviewen, wie sich aus ihrer individuellen Sicht die Geschehnisse in der Silvesternacht gestalteten. Damit konnten Sie sich wirklich ein ausgewogenes Bild machen. Meinen Respekt, Frau Eierschneider!

"(…) Eines sollte Euch klar sein: In der Zukunft, die Euch Angela Merkel beschert hat, werdet Ihr nicht bestehen, wenn Ihr Euch weiterhin die Eier amputieren lasst und versucht, bessere Frauen zu werden. Wenn sich das erst flächendeckend unter den arabischen Testosteronbomben herumgesprochen hat, dass die kommende Männergeneration Deutschlands nichts weiter sein wird, als eine verängstigte, egomane und durchgegenderte Weicheierparade, dann sind die Geschehnisse zum Jahreswechsel in Köln und zig anderen deutschen Städten nur der Anfang."

Und schon wieder dieses bereits extrem auffallende Interesse an unseren Ei… Gleich zweimal in einem sehr kurzen Abschnitt. Vielleicht bin ich ja altmodisch und prüde. Aber bei mir löst allein schon der Gedanke, in einem Artikel, den jeder lesen kann, irgendwelche Mutmaßungen über die "Birgit" von Frau Stöger anzustellen, ein gewisses betretenes Schamgefühl aus.
Frau Stöger, falls Sie irgendwelche Bedürfnisse in dieser Richtung haben sollten, darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass es auch für Frauen eine ganze Reihe diskreter Dienstleistungen auf diesem Gebiet gibt. Dies über eine journalistische Glosse zu kolportieren, ist eher unpassend und führt mit ziemlicher Sicherheit auch nicht zum Ziel!
In einem Satz zusammengefasst: Das Niveau dieses Artikels war im Wortsinne unterhalb der Gürtellinie!

Nicht nur eine Namensschwester, sondern scheinbar auch so etwas wie eine Zwillingsschwester im Geiste ist die deutsche Journalistin und Moderatorin Birgit Kelle:

"Wir wollen Helden:"

Und ich will einen Flotten Dreier mit Angelina Jolie und Jennifer Aniston. Kriege ich bloß nicht.

"„Müssen Männer ihre Frauen mit der Faust verteidigen?“ …"

Zu Beginn des Artikels fasst Frau Kelle Verhaltenstipps für Männer aus irgendeiner Zeitung zusammen, wie sie reagieren sollen, wenn an die 20 Ingenieure und Atomphysiker aus dem Nahen Osten auf einen zukommen und die Frau an seiner Seite bedrängen, um sich darüber lustig zu machen:

"(…) Das ganze endet mit den Zeilen:
'Wenn das nächste Mal Frauen belästigt werden, mischt euch ein, Männer, zieht, schießt. Bilder.'
Frieden schaffen ohne Waffen, jetzt auch auf den Bahnhofsplätzen und Musikfestivals. Brüder an die Waffen … ähhhh Handys. Das wird die Täter sicher final abschrecken. Und am Schluss haben wir das Ganze auch noch aus verschiedenen Perspektiven in Ton und Bild.
YOUTUBE STATT TATKRÄFTIGER HILFE?
Wann genau haben Männer eigentlich begonnen, Memmen zu werden?"

Frau Kelle, falls ich Ihnen einen kleinen Ratschlag geben darf: Es ist mitunter taktisch recht günstig, Diejenigen, von denen man sich Hilfe erwartet, vorher nicht auf das Übelste zu beschimpfen und zu beleidigen. Hat manchmal seine Vorteile!
Oder für wie aussichtsreich hielten Sie umgekehrt die Anmache eines Mannes, die mit den Worten beginnt: "Die heutigen Frauen sind alle fett, hässlich, lesbisch, frigid oder frustrierte Emanzen!" Nur mal so als kleines Gegenbeispiel.

"(…) Schatz, du verstehst, ich konnte nicht eingreifen, als sie dich vergewaltigt haben, die waren zu viert, aber ich hab alles mit meinem Handy auf Band, willst du mal schauen?
Kollege Schmitt schreibt zurecht, nach Köln, und der medialen Forderung, es hätte doch mal ein paar „Ritter“ geben müssen auf der Domplatte zu Köln, hätten sich nicht wenige Männer beschämt eingestehen müssen, „dass sie sich nicht (mehr?) Manns genug fühlten, ihre Werte mit Muskelkraft zu vertreten“."

Ich glaube, ich werde diesem Herrn Schmitt mal ein Geschichtsbuch über die Alltagskultur im Mittelalter schenken. Darin kann er dann beispielsweise Dinge lesen wie, dass die Ritter der damaligen Zeiten unter anderem auch Frauen aus verfeindeten Burgen entführten, um mit diesen, wenn irgendeine ihrer Forderungen nicht erfüllt wurde, so appetitliche Dinge wie Geiselschändung zu machen. Da wurde das Burgfräulein auf einen Tisch geschnallt und gleich fünf, sechs Typen, die kurz zuvor noch Männer aus dem Volksstamm des Burgfräuleins abgeschlachtet haben, ließen ihre schmiedeeisernen Hosen herunter. Ich glaube, das wollen wir heute nicht wirklich haben.
Das Geschichtsbild des Herrn Schmitt, der da so freudig zitiert wird, scheint mir dringend ein paar kleinerer Updates zu bedürfen!!!

"Nun gab es aber Männer auf der Domplatte und in Köln, die (…) durchaus noch Manns genug waren (…) angesichts von Frauen in Not. Bundesweit berühmt wurde etwa der Türsteher Ivan, anschließend als „James Bond von Köln“ gefeiert, der unerschrocken dazwischen ging und auch Schläge austeilte, um Frauen zu helfen.
(…)
Denn ja, verteidigen ist männlich und Gott sei Dank haben wir immer noch genug Männer im Land, die das als Selbstverständlichkeit sehen, angesichts einer Frau in Not. (…)"

Ganz klare Ansage, schnörkellos: Wie ich zu sein habe, lasse ich mir weder von Frauen noch von sonst irgendjemandem vorschreiben!

"Wir sprechen von der Situation, dass Frauen wehrlos sind und der Frage, soll Mann mit Gewalt und unter der Gefahr, selbst etwas abzubekommen, eingreifen."

Wenn wir mal Filmaufnahmen von den Massenankünften von Flüchtlingen an deutschen Bahnhöfen vom Sommer 2015 hervorkramen und ganz nüchtern durchzählen – was stellen wir dann fest? Welches Geschlecht hat da so süße Schildchen mit Herzchen und Blümchen und der Aufschrift "Refugees welcome" hochgehalten? Wer hat sich stundenlang hingestellt, um für die Neuankömmlinge Stullen zu schmieren? Wer hat die Neuankömmlinge mit Teddybären beworfen?
Aber wenn die sauberen Herren Gäste aus dem Morgenland nun plötzlich anfangen, sich daneben zu benehmen, das Tafelsilber stehlen und die Gastgeberinnen vergewaltigen – dann sollen wir europäischen Männer auf einmal schnurstracks als Kavallerie angeritten kommen? Dann sollen WIR die Security zum Schutz vor EUREN heißblütigen arabischen Stechern spielen? Dann sind wir auf einmal wieder gefragt? Wir, die europäischen Männer, diese dummen Trottel, denen in den vergangenen 40 Jahren Feminismus derart viele Beschimpfungen an den Kopf geknallt wurden, dass man inzwischen ein Buch von der Dicke der Bibel damit füllen könnte? Nur damit ich das mal verstehe, damit ich das erst mal einordnen kann. Ich habe momentan für diese Anspruchshaltung nur zwei Erklärungsmodelle auf Lager: Entweder haltet ihr uns Kerle für besonders masochistisch veranlagt oder für kosmisch verblödet, dass ihr der Meinung seid, es müsste für uns eine besondere Ehre und Auszeichnung sein, für euch den Heldentod auf dem Schlachtfeld zu sterben, nachdem ihr uns 40 Jahre lang mit Stöckelschuhen in die Fresse gelatscht habt. Das nur mal so als kleiner Denkanstoß. Die Vergesslichkeit auf diesem Gebiet scheint mir ein bisschen sehr groß zu sein!
Sollen doch die Stullenschmiererinnen und die Schildermalerinnen von den Bahnhöfen sich mit legalen Waffen ausrüsten, Bürgerwehren bilden und auf Streife gehen, wenn sie offenbar zuviel Freizeit haben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! So etwas heißt in der Sprache des Gesetzes Verursacherprinzip!!!!!!!!!!!!!!! Ihr Bahnhofsfrauen habt sie reingewunken, also kümmert Euch auch um die Folgekosten!!!!!!!!!!!!!!!! Aber benehmt Euch nicht wie ein paar unreife Teenager, die heulen und jammern, dass sie nun keinen fahrbaren Untersatz mehr haben, wenn sie nach einer Party besoffen Papis teuren Mercedes geschrottet haben!!!!!!!!!!!
Es hat etwas Kurioses an sich. Die vergangenen 40 Jahre mussten wir uns die bekannten feministischen Mantren anhören: Frauen sind in allen Dingen überlegen, Frauen haben diese und jene Domäne erobert, Power-Frauen, starke Frauen, Auslaufmodell Mann, Frauen brauchen keine Männer mehr, Frauen sind die besseren dies und das. Aber kaum wird die Lage nur ein ganz kleines bisschen brenzlig (Und diese sauberen Herrschaften hatten in der verhängnisvollen Silvesternacht ihr gesamtes Repertoire an Grausamkeiten ja noch längst nicht ausgeschöpft; man gebe bei Interesse bei der Google-Bildersuche die Begriffe IS und Beheading ein.), hört man den frauenuniversellen Panik-Kreischer in Richtung Männerwelt: Mein Gott, tu doch was!
Auf diese fundamentale Bankrotterklärung eurer Hybris muss ich erst mal einen trinken!

"Aus Frauensicht sieht das so aus, meine Herren: Wir erwarten keine garantierten Siege, denn wir wollen realistisch sein. Aber lassen Sie sich eines gesagt sein: Wir Frauen erwarten nach wie vor, dass Sie es zumindest versuchen. Wir wollen Helden. Möglicherweise ist es das Erbe unserer Evolution. Aber ein Mann, der das Nest und die Brut nicht mehr schützen will, ist einfach nicht sexy. Wir schmachten vor dem Bildschirm, wenn James Bond die Schönen rettet"

Dieser typisch weibliche Manipulationsversuch, durch das äußerst vage In-Aussicht-Stellen der Gewährung von Erotik Dienstleistungen oder sonstige Vorteile zu erschleichen, ist so alt wie die Menschheit. Beleidigen Sie nicht meine Intelligenz, Frau Kelle! Mein Denkzentrum befindet sich kurz unter dem Haaransatz, nicht irgendwo anders.

"und bei Bruce Willis, wenn er den Bösen vom Hochhaus wirft. Oder glauben sie ehrlich, seine Film-Frau in „Stirb langsam“ wäre zu ihm zurückgekehrt, wenn er ihr eine SMS nach oben geschickt hätte, Schatz, ich hab Angst, die sind zu viele, anstatt die ganze Bude runterzubrennen?"

Ich darf darauf hinweisen, dass der Polizist McClane eine von einem Schriftsteller frei erfundene fiktionale Figur ist. Wir alle wissen nicht, wie der ihn verkörpernde Schauspieler Bruce Willis sich in Krisensituationen verhalten würde, es ist müßig, darüber zu spekulieren.

"HOBBY-FILMER ODER RITTER?
Wer das nicht wahr haben will, könnte es mal aus einer anderen Perspektive betrachten, ich las nämlich, dass Kollege Schmitt von der WELT Vater dreier Töchter sei. So als Vater, welchem Anwärter würden Sie ihre Tochter im Ernstfall gerne in die Ehe geben, dem Hobby-Filmer, oder dem Ritter? – Eben."

Wen die drei Töchter dieses Herrn Schmitt heiraten, oder ob sie überhaupt heiraten, ist einzig allein deren Angelegenheit. Eben!
Im Internet stieß ich mal auf einen Witz, der zu diesem Angebot passt wie die Faust aufs Auge:
"Es geschah zu der Zeit, als die finsteren Horden der Barbaren die freie Welt überrannten ...
nur ein einsamer Held stand da, um sie aufzuhalten ...
und die Prinzessin, die vor den Horden flüchtete, rannte auf ihn zu und rief: 'Rette mich! Ich will meine Freiheit behalten!
Hilf mir, und ich werde dich heiraten ...
und wir werden eine tolle, richtig luxuriöse Hochzeitszeremonie haben, mit allen Schikanen ...
und wir werden mit meiner Mutter zusammenleben ...
und alle meine Verwandten und Freundinnen werden regelmäßig zu Besuch kommen ...
und ich werde darauf achten, dass du gesund bleibst und du nichts Falsches isst ...
und lange Gespräche über unsere Beziehung mit dir führen ...
und am Wochenende lange shoppen gehen, und du hältst solange meine Handtasche ...
und interessante psychologische Spielchen mit dir spielen ...'

Und der Held schrie: 'Hiiiiilfeeee!!! Ich laufe über!'"

Eben.

Wenn ich daran zurückdenke, wie ich in all den Jahren von Frauen BESCHIMPFT, BELEIDIGT UND RUNTERGEMACHT worden bin, nur weil ich ihnen ruhig und sachlich zu verstehen gegeben habe, dass ich überhaupt nicht daran denke, mich von ihnen zu einem gefühlvollen, quatschigen Weichei umerziehen zu lassen, weil mich Gefühls-Schwachsinn nun mal einfach nicht interessiert, dann sind solche Pauschal-Abqualifizierungen, wie sie hier von den beiden Birgits vorgenommen wurden, eine besondere Erniedrigung!!! Wenn du es von beiden Seiten des Spektrums, also von den Emanzen und von den angeblichen Feminismuskritikern, in die Fresse kriegst, dann ist mal eine Schmerzgrenze erreicht!!!

Es waren übrigens bei weitem nicht nur diese zwei Journalistinnen, die nach Köln solche Artikel schrieben. Auch bei einer Redakteurin des Wiener Migrantenmagazins "biber" scheint das Menschenbild noch aus dem Jahr Zwölfhundertundnochwas zu stammen, als sich Männer noch in einer Turnierarena gegenseitig zu Hackfleisch verarbeiten mussten, bevor das gnädige Burgfräulein dem knapp überlebenden Sieger ihr weißes Tüchlein zuwarf: "Ehrlich gesagt, wenn sich ein Mann für mich schlägt, fände ich das sexy."
Liebe "biber"-Redakteurin, Sie brauchen bloß auf ihrem Digital-Receiver den Wrestling-Kanal zu installieren. Da können Sie den ganzen Tag lang Männern zuschauen, die sich dreschen.

Frau Stöger, Frau Kelle, Frau Biber, werfen wir gemeinsam mal einen Blick in die Zukunft.
Ich habe einer Frau geholfen, die Annäherungsversuche eines südlichen Mitbürgers abzuwehren. Mit tatkräftiger Hilfe einer Ausländer-NGO zerrt er mich wegen Tätlichen Angriffs und Körperverletzung vor Gericht. Zu allem Überfluss lande ich auch noch vor einem links-linken, krankhaft asylantophilen Richter. Er fragt mich, was mich zu dem Angriff bewogen hat.
Ich, kleinlaut: "Ich dachte an die vielen Vergewaltigungen ..."
Richter: "Vergewaaaaaltigungen?"
Ich: "Die in Österreich und Europa ..."
Richter: "Sssssssie sssssind jaaaaa ein schäääääbiger Lump!"

10.

Im Alltag ging derweil der Gender-Terror mit unverminderter Härte weiter.

Ich hatte wieder mal eine Quarktorte nach unserem alten Familienrezept gebacken. Nun könnte man spontan einwerfen: Was hat Quarktorte mit Feminismus zu tun?
Laut Feminismus ist Kuchen Backen unmännlich. Schreibt die deutsche Star-Autorin Sigrid Goddard, auf die ich über eine Talkshow im deutschen Fernsehen aufmerksam wurde, in ihrem Beststeller "Die Männer, die wir lieben, und die Luschen, die wir kriegen":

"So mancher Mann steht heutzutage gerne in der Küche. Ein wahrer Mann ist dabei an den Zutaten, dem Zubehör und seinem Koch-Stil zu erkennen."

Ist das nicht krank? Ist so eine Aussage nicht einfach nur krank? Ist das nicht balla balla zur einmillionsten Potenz?

"Männlich wirkt nun mal der, der mit Fleisch und Würze hantiert und deftige Speisen fabriziert."

Krank, krank, krank …

"Getreu seinem Rollenbild hat er auch stets das schärfste Messer und die größte Pfanne in der Hand."

Schärfste Messer und größte Pfannen sind auch dafür ganz praktisch, Frauen durch eine entsprechende Drohgebärde klarzumachen, wann sie einfach mal die Fresse halten sollten.

"Dann ein bisschen von dem und etwas von dem, natürlich in Eigenregie. Wer braucht schon ein Rezept? Maskuline Souveränität zeigt nur der, der kein Kochbuch gebraucht."

Ich habe in der Küche beim Kochen auch schon oft irgendwelche Sachen nach Gefühl gemacht. Ein solcher Emanzen-Scheißdreck wie "maskuline Souveränität" ist mir dabei allerdings noch nie durch den Kopf gegangen.

"Zum Backen bedarf es weder Fleisch noch Würze, sondern dabei werden Zutaten wie Mehl, Eier, Milch, Zucker und Butter cremig zusammengerührt."

Was genau soll denn das werden, wenn es fertig ist????????????? Die Autorin hat in ihrem Leben noch nicht viel gebacken, das merkt man sofort.

"Der Mann steht dafür zumeist mit einem kleinen Handrührgerät da …"

Nein, das Handrührgerät gebrauche ich nur, wenn ich mir Bilder von nackten Frauen ansehe. Ich weiß, ich bin eine ordinäre Sau.

"… und zeichnet sich durch Gebrauch eines Teelöffels und eines Topflappens aus."

Ja, natürlich braucht man einen Teelöffel beim Backen. Was soll man denn sonst nehmen? Einen Phaser von Raumschiff Enterprise? Eine tibetanische Klangschale? Einen Unimog?

"Und während der Männliche bekanntlich das Deftige liebt:"

Und aus welchen verschissenen, grottigen, unterirdischen Frauenzeitschriften nehmen Sie solche "Informationen", Frau Autorin?

"Hier haben wir einen Kerl, der süße Leckereien wie Schokoladekuchen, Erdbeersahne-Torte oder gar Weihnachtsplätzchen fabriziert."

Es geht dieser Person im Leben einfach viel zu gut. Und sie hat auch keine wirklichen Interessen. Darum erschafft sie sich aus lauter Langeweile irgendwelche vollkommen hirnverbrannten Scheißprobleme, an denen sie sich abarbeiten kann.

"Entspricht er damit schon nicht dem männlichen Rollenbild, so deutet bei ihm auch nichts auf maskuline Überlegenheit hin."

Irrtum. Emanzen überlegen zu sein – dazu bedarf es nun wirklich nicht viel.

"Während ein wahrer Mann selbstsicher sein eigenes Süppchen kocht, ist der Hobby-Bäcker jemand, der Anweisungen befolgt. Denn, zum Backen wird nun einmal ein Rezept gebraucht. Wie es dort geschrieben steht, wartet er bis die Butter Zimmertemperatur hat und misst 125 g Mehl genau ab. Er ist ein Mann, der mag, wenn man ihm sagt, was er zu tun hat."

Ääääääh – könnten das Befolgen eines Backrezeptes vollkommen unspektakulär einfach nur damit etwas zu tun haben, dass man das Ergebnis am Schluss auch genießen will????? Schon mal diese eigentlich sehr simple und naheliegende Schlussfolgerung in Betracht gezogen?
Schon mal darüber nachgedacht, dass es auch eine Menge Berufe gibt, bei denen es auf äußerste Präzision ankommt? In Atomkraftwerken beispielsweise? Oder im Cockpit eines Jets?

"In der Regel verspeist er selbst gerne seine frisch gebackenen Leckereien …"

Und was soll ich sonst damit machen? Der Diakonie oder der Caritas spenden? Zum Fenster hinaus auf die Straße werfen? Als Trophäe an die Wand nageln? Irgendjemandem mit zehn Meter Anlauf in die Fresse hauen?
Sich darüber zu echauffieren ist ja wieder mal ein Paradebeispiel an weiblicher Logik.

"… und gilt als süßes Schleckermaul."

Es ist einfach nur noch krank, krank, krank. Es ist nur noch widerlich und zum Kotzen.

"Gibt es zu viel für den Eigenkonsum, so offeriert er seinen Bürokollegen Stückchen für Stückchen seiner Unmännlichkeit. Besonders in der Weihnachtszeit."

Laut meinen bescheidenen Geschichtskenntnissen ist bereits in der Jungsteinzeit mit verschiedenem Wildgetreide gebacken worden. Das würde also bedeuten, dass sämtliche männlichen Bäcker seit damals auf der ganzen Welt verweibischte Weicheier waren. Steile These.

"Wer ein echter Kerl ist, der kocht. Aber Backen? Darin versucht er sich maximal einmal im Jahr, zum Geburtstag seiner Liebsten. Und hier gilt: Je ungenießbarer das Backwerk, desto männlicher ist der Mann."

Schlechtes Gras geraucht? Und ungenießbar sind höchstens verbiesterte Männerhasserinnen, die so etwas schreiben.
Wahrscheinlich glaubt die Autorin sogar von sich, sie wäre witzig. Sie ist es nicht. Es war sogar komischer, als ich mir letzte Woche in allen Einzelheiten die Menstruationsbeschwerden meiner Nachbarin anhören musste.
Ich empfinde Mitleid für all die Bäume, die für die Scheißschwarte von Frau Goddard einen sinnlosen Tod sterben mussten. Aber das ist jetzt bestimmt auch wieder unmännlich.
In einem anderen Kapitel ihres *mitdenzeigefingerninderluftzweianführungszeichenmale* Buches befasste sich Frau Goddard mit der fundamentalphilosophischen Frage, weshalb Männer, die Bier-Mix-Getränke konsumieren, unmännlich sind. Nun, auch ich trinke im Sommer ab und zu ganz gern ein Bierradler, weil er recht angenehm erfrischt. Und jetzt, wo ich weiß, dass das die verfluchten Scheißemanzen aufregt, schmeckt er mir noch mal so gut!
Und noch etwas, Frau Goddard: Ich besitze zwar keine Gummiquietscheentchen, wie der Typ auf dem Einband von ihrer Hassschwarte, dafür aber eine Plüschversion der Ente Schnatterinchen aus dem Kinderfernsehen. Damit Sie richtig was zum Herziehen haben für Ihr nächstes Scheißbuch!

Auf dem Blog der Autorin schütten ihre Leserinnen im Kommentarbereich Gift und Galle aus, feiern ihren eigenen beschränkten intellektuellen Horizont:

"Ach du meine Güte! Wir haben genauso ein Exemplar bei uns in der Abteilung. Vorige Woche gab es selbst gebackene Zimtsterne, diese Woche Aprikosenherzen (nach Rezept seiner Omi). Schmeckt zwar sehr gut, aber – sorry, mich wundert es nicht, dass er schon lange Single ist."

GOTT SEI DANK FÜR IHN, DASS ER SINGLE IST!!!!!!!! BEI SOLCHEN WEIBERN!!!!!

"Ich kenne einen Typ, der sogar sein eigenes Brot backt."

Schmeckt wahrscheinlich besser als manches wässrige 08/15-Brot aus dem Supermarktsregal.

"Lass mich raten? Veganer? Kein Brot ist ihm gut genug? Deshalb steht er abends in der Küche vor seiner Getreidemahlmaschine? Kennen wir denselben Kerl oder gibt's mehrere von der Sorte?"

Vielleicht verarbeitet er in seiner Getreidemahlmaschine ja auch die Leichenteile von Frauen, die ihn zu sehr gepiesackt haben?

"Ich kenne zum Glück keinen Mann, der gerne bäckt. Wenn ein Typ Weihnachtsplätzchen backen würde, der wäre mir suspekt."

Und mir sind Frauen, die sich so hysterisch benehmen, nicht nur suspekt. ICH FINDE SIE GANZ GROSSE SCHEISSE!!!

"Eigenes Müsli schroten = schlimmer."

Und der Frau, die das geschrieben hat, haben sie das Gehirn geschrotet.

"Männer, die ihr eigenes Brot backen, sind mir suspekt. Veganer, dem nix passt?"

Um es mit einer Redewendung auszudrücken: Diese Männer kriegen halt was gebacken. Im Gegensatz zu manchen Frauen.

Bei solchen Frauen bekommt man das Bedürfnis, sich selber das Geschlechtsteil zu amputieren, um nie wieder sexuelles Verlangen zu verspüren!!!!!

Auf einer Online-Buchbewertungs-Seite schrieb eine Leserin zum Buch von der Goddard folgende Rezension, obwohl man bei diesem Niveau eher von Rezession, geistiger, sprechen sollte:
"Stellen wir uns folgende Szene vor: George Clooney backend in der Küche.
Seine mehlverschmierten Hände wischt er sich am rosa Schürzchen ab. Erdbeerkuchen ist es geworden, (…)"
Vielleicht hat er zuhause ja sogar schon mal einen amerikanischen Apple Pie nach einem Rezept seiner Großmutter gemacht und diesen dann zusammen mit Brad Pitt, mit dem er gut dran ist, verzehrt? Oh, mein Gott!!!!! (Riesengroße Glubschaugen treten vor Schreck aus meinem Kopf heraus, eine panische Filmmusik wird aus dem Off eingespielt.)

Schon im Vorwort zu ihrem "Buch" präsentierte sich die Autorin äußerst großkotzig und anmaßend: "Dabei kam von den weiblichen Leserinnen (Anm.: Das ist eine Tautologie, Frau Schriftstellerin, ungefähr so wie weißer Schimmel, oder dämliche Emanze.) mehrheitlich ein 'Danke, danke, danke!' und 'Selten so gut amüsiert!'. Viele konnten mir nicht genug Vorschläge für weitere Artikel liefern. (Anm.: Vielleicht sollte man diesen Damen umgekehrt ja Dildos liefern, damit sie mal ein bisschen runter kommen von ihrer Hysterie, damit sie mal ein bisschen lockerer werden.) Bei den Herren der Schöpfung trennte sich jedoch die Spreu vom Weizen. Die einen erteilten mannhaft ihre Zustimmung, bewiesen Humor und übten Selbstkritik. Andere wiederum fühlten sich in ihrer Unmännlichkeit auf den Pu-der-Bär-Schlips getreten und ließen ihrem Unmut freien Lauf."
Ich glaube, aus diesen paar Zeilen geht bereits überdeutlich hervor, was von dem ganzen so genannten Buch zu halten ist.

* * * *

In der "ZEIT" stieß ich auf einen ganz ähnlichen Text. Er war so bescheuert, dass er als feministische Stilblüte schon wieder einen äußerst hohen Unterhaltungswert besaß:

"ZEITmagazin: Essen Frauen lieber Süßigkeiten als Männer?
Kerschke-Risch: Die Präferenz für Süßes ist allen angeboren. Tatsächlich würde man wohl in einer Männerzeitschrift keine Rezepte für süße Schlabbergerichte finden. Das heißt in der Soziologie "Erfüllung von Erwartungserwartungen":"

Erwartungserwartungen. Da kriege ich ja in meinem Kopfkopf eine totale Meisemeise, wenn ich das leselese.

"Torten gelten als unmännlich, also kommen die nicht in Männerzeitschriften vor, also gelten sie als unmännlich."

Also bloß weil der "Playboy" keine Leserrubrik hat, in der Herbert aus Heilbronn und Heinz aus Hamburg ihre jeweilige "Torte des Monats" vorstellen, gelten Torten ganz generell und global als "unmännlich". Zu soviel bestechender weiblicher Logik fällt mir jetzt echt gar nichts mehr ein …
Und überhaupt: Die muss doch denken, der Alltag von uns Kerlen bestünde nur darin, dass wir ständig auf einem Wachposten liegen und mit einem Feldstecher Ausschau halten, ob einer unserer Geschlechtsgenossen die unmännliche Torte verzehrt. "Hihihi, Martin, guck mal, Volker, dieser unmännliche Loser, isst gerade ein Stück Stracciatella-Torte, hihihihihihi!"
Um im Gegensatz zu der Frau Soziologin mit dem typisch feministischen Doppelnamen mal ganz empirisch vorzugehen, werde ich von nun an bei jedem Kaffeehausgang ein Selfie von mir machen und im Internet hochladen, um zu beweisen, welche Unmengen Torte Wiens größtes frauenhassendes Arschloch in einem Jahr so verdrückt. Und das ist dann eine Erwartungserwartungerwartung!

* * * *

Die Schweizer Philosophin, Journalistin und laut ihrer Vitae "Forscherin zu Geschlechterfragen, Sexualität(en) und Beziehungen" Dominique Zimmermann glaubt zu wissen: "Süssspeisen, Milch und Gemüse wurden in der europäischen Tradition mehr dem weiblichen Geschlecht zugeordnet, neben Fleisch und Gewürzen galt auch der Alkohol als 'männlich'. Wer Milch trinkt, kann kein echter Kerl sein."
Auf diese fundamental-wissenschaftliche Erkenntnis trinke ich doch glatt eine Müllermilch auf ex. In der Geschmacksrichtung Erdbeere.
Und jetzt wieder ernsthaft: In der Vergangenheit haben Bergmänner, also verschwitzte, muskulöse Kerle, die teilweise mit freiem Oberkörper und der Spitzhacke in der Hand, später mit dem Presslufthammer, in heroischem Zweikampf altgriechischen Sagenhelden gleich der Natur ihre Schätze abgerungen haben, exzessiv Milch getrunken, um die Giftstoffe in ihrem Körper abzubauen. Bestätigt auf Anfrage gern jedes Bergbaumuseum, das sich im Telefonbuch finden lässt. Soviel zum Thema "kein echter Kerl". Ich kann nur immer wieder meine Empfehlung wiederholen, die ich den Feministinnen schon oft gegeben habe: Mal für einen Moment die feministische Ideologieschwarte zur Seite legen und sich all den anderen interessanten Büchern widmen, die die Bibliothek sonst so vorrätig hat. Erweitert den Horizont bereits nach kürzester Zeit ungemein.

DAS sind die Sorgen der heutigen Feministinnen! Dahocken wie die Ölgötzen und gierig darauf lauern, ob die Männer irgendetwas aus ihrer Sicht "Unmännliches" tun!

* * * *

Und damit hatte es sich noch lange nicht, was das existenzielle Thema mit den Kuchen backenden Männern betraf:

Schalte zuhause die Abendnachrichten ein. Ein Beitrag handelt davon, wie ein Konditormeister mit den Jungen aus einer Kindergartengruppe Pfefferkuchenhäuser macht.
Die Sprecherin aus dem Off sagte dazu: "Hier wird bewiesen, dass auch ganze Kerle filigrane Kunstwerke herstellen können."
Falls ich mal ohne jeden Beweis spekulieren darf: Ich habe das Gefühl, dass das Gegenteil bisher nur in verkorksten Feministinnengehirnen herumspukte. Geistig normal entwickelte Menschen stellen nicht solche sinnlosen und komplizierten Überlegungen an.

Der Presseinformation eines bekannten Mehlproduzenten entnehme ich folgendes:
"29 Prozent der Männer backen. Wer annimmt, dass die Produktion von Vanillekipferln, Rumkugeln und Co ausschließlich Frauensache ist, der irrt: Immerhin 29 Prozent der befragten Männer gaben an, heuer ganz sicher Kekse backen zu wollen. Damit hat das starke Geschlecht zwar noch Nachholbedarf gegenüber den Frauen (von denen 45 Prozent sicher backen wollen), die Zeiten, in denen Kekse ausstechen als unmännlich galt, sind aber endgültig vorbei."
Dann muss ich wohl jene ominöse Zeit, in der Plätzchen ausstechen als unmännlich galt, in künstlichem Tiefschlaf verbracht haben, denn mir war ein derartiger Umstand bis dato nicht bekannt. Auch in sämtlichen meiner Geschichtsbücher zuhause finden sich keinerlei Hinweise auf Pogrome gegen Plätzchen backende Männer in der Vergangenheit. Oder in welcher Filmminute von "Full Metal Jacket" war die Szene, in der Drill Instructor Sgt. Hartman einen untergebenen Rekruten mit den Worten "Sie sind ein verdammter Plätzchenbäcker!" zu Sau machte?
Ach, und sollte jemals irgendeine Emanze meine Backaktivitäten als feministischen Erziehungserfolg feiern, dann knallt es!

Die deutsche Publizistin und Moderatorin Birgit Kelle zählte in einer Glosse zu den Ereignissen in der Silvesternacht 2015/16 eine ganze Reihe von Eigenschaften auf, die für sie einen Mann unmännlich machen, darunter "backt Kuchen mit den Töchtern".
Hach, Gottseidank, dass ich keine Töchter habe. Da bekomme ich auf der Kelle-Skala für Unmännlichkeit bloß 50 Punkte anstatt der vollen 100.

Auch der "Spiegel" klärt auf: "Unter gestandenen Hobbyköchen gilt das Backwerk dagegen als unmännlich."

Die Werbefigur "Inder Hood" droht in einem Werbespot dem TeleRing-Manager, verkörpert von dem Schweizer Schauspieler Thomas Bestvater, mit der Veröffentlichung von Videoaufnahmen, auf denen dieser eine Torte bäckt. Vielleicht kann mir jemand von der Werbeagentur, die die von TeleRing engagiert haben, mal den Witz erklären. Ich kapiere ihn nicht, bin wahrscheinlich zu doof dazu.

Die Schriftstellerin Andrea Schagerl schreibt in ihrem Roman "Wer liebt, gibt nicht auf" über ihre männliche Hauptgestalt: "Konditor wäre er auch gerne geworden. Aber das erschien ihm irgendwie unmännlich."
So etwas kann echt nur eine Frau schreiben, die von Männern keine Ahnung hat. Ein Kerl, der seine fünf Sinne noch beisammen hat, kommt überhaupt nicht auf solche abstrusen, überkomplizierten Überlegungen um 183 Ecken herum. Ein wahrer Mann ist in letzter Instanz nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet, sonst niemandem.

Schreibt die Zeitschrift "Wiener": "Mit ordentlich Feuer im Ofen und Pep in der Rezeptur ist Backen alles andere als unmännlich."

Ein erstaunt-erschrecktes Huch-es-gibt-Pimmelträger-die-backen entfuhr auch der "Südwestpresse" Neu-Ulm:
"Für den 21-jährigen Werkstoffprüfer ist Plätzchen backen keinesfalls 'unmännlich' und sein Kumpel, der zwei Jahre jüngere Zerspanungsmechaniker Tobias Schäfer, legt noch einen drauf: 'Zuhause backen meine Freundin und ich schon mal zusammen Muffins.'"
Ich kann mich auf den Kopf stellen und noch immer keinen Nachrichtenwert darin erkennen, dass Tobias aus der Ulmer Gegend mit seiner Freundin zuhause Küchlein bäckt. Mal ehrlich, von mir aus können die zwei den Schiefen Turm von Pisa in Originalgröße nachbacken. Die einzige Instanz, die darin irgendein Problem oder eine Absonderlichkeit oder was auch immer sieht, dürfte wohl die gleichgeschaltete, genderverseuchte Systempresse sein. Sonst niemand.

Die deutsche Starfeministin Antje Schrupp gibt auf ihrem Blog zu Protokoll:
"Wenn ich Kuchen backe, ist das genauso „weiblich“ wie mein aggressives Diskussionsverhalten."
Die "Sorgen" des heutigen Feminismus: Ob Kuchen männlich, weiblich, sächlich, transvestititsch, frühbyzantinisch, klingonisch oder romulanisch ist. Schön, dass wir mal darüber geredet haben.

Wir sehen, westliche Feministinnen haben ernsthafte und schwerwiegende Fragen zu klären, wie zum Beispiel, ob Kuchen backende Männer männlich oder unmännlich sind!
Diese Zwanghaftigkeit, mit der manche Menschen bei allem und jedem sofort an Geschlechterkampf dachten, erinnerte mich ein wenig an diesen alten Witz, in dem ein sexsüchtiger Mann beim Psychologen saß. Der Doktor malte einen Punkt auf ein Blatt Papier, zeigte ihn dem Patienten und fragte ihn: "Woran müssen Sie denken, wenn Sie das sehen?"
"An nackte Frauen!"
Der Arzt zeichnet nun eine gerade Linie neben den Punkt und stellt dem Patienten erneut dieselbe Frage.
"An nackte Frauen!!"
Schließlich entsteht auf dem Bogen Papier ein Quadrat.
Dem Patienten hing bereits vor Geilheit die Zunge heraus, als er schwer atmend auf die obligatorische Frage antwortete: "An nackte Frauen!!!"
Der Arzt war fassungslos: "Mein Gott, nackte Frauen sind ja wirklich eine richtige Zwangsvorstellung bei Ihnen!"
"Na, Sie machen mir Spaß, Herr Doktor! Wer malt denn hier die ganze Zeit über so geiles Zeug auf?"
Ich habe das Gefühl, einige Menschen blicken sogar in einen wunderschönen Abendhimmel hinein und denken sofort an Geschlechterkampf, weil DIE untergehende Sonne grammatikalisch weiblich und DER aufgehende Mond männlich ist.
Diese gegenwärtige Gender-Hysterie reiht sich nahtlos ein in eine lange Geschichte kollektiver Massenpsychosen. Zu Beginn der Neuzeit sah man überall das Wirken des Teufels und von Dämonen besessene Menschen. Kaum hatte sich die Sowjetmacht etabliert, sah man sich überall von Trotzkisten unterwandert. Die Universalkraft des Bösen im Dritten Reich: därrr Jooode. Und in der McCarthy-Ära in den USA wähnte man kommunistische Diversanten aus allen Küchenabflussrohren heraus kriechen. Insofern überraschen solche Auswüchse nicht.

* * * *

Stoße ich im Internet per Zufall durch einen Link, der auf eine deutsche Frauenzeitschriften-Seite führt. Thema: Frauen, die Männer umerziehen, aber aus weiblicher Sicht:
"Die Männer einer guten Optimiererin können sich glücklich schätzen. Denn sie ist ihnen bestenfalls Weight-Watcherin, Kulturbeauftragte, Stylistin, Personal Trainer, Gesprächstherapeutin, Sexual- und Ernährungsexpertin zugleich. Wer den Preis für diese Dienstleistungen zusammenrechnet, lernt die konstruktiv kritische Partnerin vielleicht ganz neu lieben und wertet ihr Urteil als Navigationshilfe durch das zeitraubende Übermaß an Möglichkeiten."
(Quelle: http://www.glamour.de/liebe/beziehung/maenner-veraendern-macht-doch-was-wir-wollen)
Gehen wir diesen ganzen grenzdebilen Scheißdreck mal Punkt für Punkt durch:

Weight-Watcherin: Gewicht ist jetzt bei mir wieder okay, nach meinem Schlaganfall war es mal für ein paar Jahre etwas in die Höhe geschossen.

Kulturbeauftragte: Bei mir zuhause stapeln sich die Bücher bis an die Decke. Im MDR verpasse ich kein klassisches Konzert, das aus Leipzig, Dresden oder Halle übertragen wird. Ich sehe einigermaßen regelmäßig die MDR-Kultursendung "artour". Ich befasse mich sehr intensiv mit mitteldeutscher Heimatgeschichte, mit Ostblock-Geschichte, mit dem alten Ägypten und mit Indien. Ich bin großer Anhänger von Gustav Klimt, Alfons Mucha sowie des Jugendstils überhaupt, darüber hinaus auch des Sozialistischen Realismus.

Stylistin: Na, das kann ich mir lebhaft vorstellen, wie das aussehen würde! Madame schwatzt mir irgendwelchen lackaffenartigen Scheißdreck jenseits aller Geschmacksgrenzen auf, nur weil er gerade "im Trend" liegt! Nein, nein, mit meiner Kombination Jeans-Oberhemd gibt es mich seit meinem 13. Lebensjahr, ich sehe keinen Grund, daran irgendetwas zu ändern.

Personal Trainer: Da ich als Epileptiker es für ein Kamikaze-Kommando halte, Auto zu fahren, muss ich alle Strecken zu Fuß beziehungsweise den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Und das Wort Strecken kann man dabei in einer Großstadt wie Wien wörtlich nehmen! Wenn man darüber hinaus auch noch auf Fahrstühle verzichtet (Nur die Rolltreppen machen mir zuviel Spaß, als dass ich das missen möchte.), ist ein "Pörsenäl Treener" die Steigerungsform von flüssig. Habe ich vielleicht einen "Pörsenäl Treener" gebraucht, als ich damals 1988 damit angefangen habe, immer nach Großneuhausen zu laufen?

Gesprächstherapeutin: "Gesprächstherapeutinnen" hatte ich während meiner Jugendzeit GENUG UND SATT. Mich haben diese "Therapeutinnen" beinahe in die Klapsmühle getrieben, Magda ……………………………………………………………….

Sexualexpertin: Das ist wirklich einfach nur noch eine Frechheit.

Ernährungsexpertin: Ins Essen lasse ich mir wirklich nicht reinquatschen. Das handhabe ich so, wie es in unserer Familie seit Jahrzehnten Brauch ist. Und seit dem Vorhandensein der technischen Möglichkeiten der Webshops, sodass ich mir problemlos jede Menge Essen aus Mitteldeutschland schicken lassen kann, sind die Bedingungen dafür optimal!

Diese Runde ging ja wohl eindeutig an mich!
Meine Damen, ihr könnt Euch einem alten MGTOW-ler wie mir noch so sehr wie Sauerbier anpreisen. Ich beobachte solche Versuche inzwischen nur mit Amüsement!

* * * *

Eine Bekannte entdeckte bei uns in der Stube den Ostertisch. Das war zwar eine sehr private Sache, aber da sie es nun einmal gesehen hatte, musste ich es ihr notgedrungen erklären. Ich erläuterte also, dass das der Tisch war, auf dem in der Weihnachtszeit der Christbaum stand und dass ich auch das ganze Jahr über etwas darauf aufbaute. Im Januar eine kleine Schneemännersammlung. Im Februar Faschingsschmuck. Im März künstliche Frühblüher. Im April Osterschmuck, auch in Jahren, in denen Ostern in den März fiel. Im Mai künstliche Nelken. Im Juni alle möglichen Gegenstände im Erdbeerdesign. Im Juli künstliche Sonnenblumen. Im August anlässlich der zweiten Rosenblüte künstliche Rosen. Im September Thema Wein. Im Oktober folgt der Kürbistisch. Im November eine annähernd nachempfundene Spätherbstlandschaft. Und im Dezember lauter Kerzenleuchter und schließlich der Weihnachtsbaum.
Nachdem ich fertigt war, dachte sie eine Sekunde nach und meinte schließlich wortwörtlich, ich hätte "ein weibliches Gender".
Das Einzige, was mir darauf einfiel, war: "Das ist mir jetzt eine Spur zu Jedi-Ritter-mäßig."
Nein, wirklich. Ich hatte das Gefühl, sie würde jeden Augenblick ein Laserschwert hervorziehen und mit einer Stimme wie ein kaputtes Tonband sagen: "Möge das Gender mit dir sein!" oder "Hüte dich vor der dunklen Seite des Gender!"
Als ob es in der ganzen langen Geschichte der Warenhäuser noch nie einen männlichen Schaufensterdekorateur gegeben hätte. Von nichts Anderem nämlich hatte ich die Inspiration bezogen.

* * * *

Im Fernsehen machen sie Werbung für das neue Buch des Bielefelder Dipl.-Psychologen und Männertherapeuten, was für eine Berufsbezeichnung Letzteres auch immer sein mag, Björn Süfke: "Männer: Erfindet. Euch. Neu. – Was es heute heißt, ein Mann zu sein".
Herr Süfke, Männer erfinden sich bereits seit Jahrmillionen neu. – Und das völlig ohne Zurufe des selbsternannten Männer-Messias Björn Süfke. – Sonst würden wir heute noch in Höhlen zum Mittagessen das Moos von den Wänden kratzen. Und spätestens mit 40 Jahren wäre lebenserwartungsmäßig Schicht im Schacht. Dass wir heute am Beginn des 21. Jahrhunderts nicht einmal mehr so sehr über 100. Geburtstage in Begeisterung geraten, wie es noch vor 30 Jahren der Fall war, ist noch mal dem Erfindergeist von welchem Geschlecht zu verdanken, Herr Süfke? Oder dass heute in jedem Handy für 30, 50 Euro zigmal mehr Elektronik steckt als in der Apollo-11-Rakete? Wessen Phantasie und Visionsgeist ist es zu verdanken, dass heute sogar der unbegabteste Hartz-IV-Loser in einem Luxus und Komfort leben kann, den in vergangenen Jahrhunderten einmal nur Potentaten genossen? Sie dürfen auch einen Publikums- oder Telefon-Joker einsetzen.
Und was es heißt, ein Mann zu sein? Das was es von Anbeginn der Evolution an heißt. Das Vorhandensein primärer und sekundärer männlicher Geschlechtsorgane. Wenn der Mensch so keine Probleme hat, dann erschafft er sich künstlich welche. Mein Gott, Walter …
Und an die Adresse des Verlages möchte ich ausrichten: Diese Überinterpunktions-Witzchens sind einfach nur peinlich. Sieht aus, als hätte jemand an einer Wand Schießübungen gemacht.
Und außerdem: Wenn man derart im Stil von Sonderpädagogen versucht, mich zu agitieren – nach jedem Wort ein Punkt, damit es das kleine, dumme Männer-Arschloch auch wirklich begreift; Männer sind ja alle irgendwie behindert, darum muss man mit ihnen wie mit Kindergartenkindern reden –, dann gehe ich schon mal ganz automatisch in Abwehrstellung.

* * * *

Ich gestehe, und ich schäme mich dafür in Grund und Boden: Wenn ich irgendwo in Wien an einem Kaffeeautomaten vorbeikomme, drücke ich ganz gern auch mal auf die Auswahltasten Cappuccino oder Latte Macchiato. Allein schon, weil es so schön italienisch klingt. Ein Straßencafé in Rom an einem Sommertag, im Hintergrund ein paar Achtziger-Jahre-Italo-Songs – diese Bilder steigen da bei mir auf.
Eine Journalistin der "Schweizer Illustrierte" klärte ihre Leser jedoch jetzt darüber auf, dass das einer der Punkte ist, die Frauen an Männern vollkommen unsexy finden, also ein regelrechter Abtörner ist:
"CAPPUCCINO?
«Es ist äusserst irritierend: Männer, die Latte Macchiato, Cappuccino, Cola light, Prosecco auf Eis oder Kamillentee trinken. Irgendwie wirkt das weichgespühlt. (…) Alles klar – beziehungweise: nein, danke.»"

Auch der "stern", also eines der deutschen Leitmedien, schrieb zu dem Thema Bizarres:
"Doch Männer sollten aufpassen, wenn sie zum Milchkaffee greifen. Nur 1,5 Prozent ihrer Geschlechtsgenossen finden, dass Kaffeespezialitäten mit Milch 'männlich' wirken. Noch schlechter sieht es bei den Frauen aus: Von ihnen finden das sogar nur 0,4 Prozent. Wer also bei den Damen Eindruck schinden möchte, sollte sich nicht unbedingt mit einem Latte Macchiato in der Hand blicken lassen."

Einmal fiel mir in der Stadt eine Plakatwerbung für einen Latte Macchiato auf: "Wenn Frauen eine Runde bestellen".

Ein Seminar der Universität Tübingen klärt auf: "Frauen trinken Säfte, Sekt, Hugo, süße Liköre, bunte Cocktails, Wein, Erdbeerbowle und Latte Macchiato."

Schreibt die deutsche "Bild"-Kolumnistin Evelyn Holst in ihrem Buch "Jeden Montag wünsche ich mir einen echten Kerl: Das Beste aus 'Evas Welt' – Die Bild-Kolumne nur für Frauen": "… und dann regt sich eine Freundin von mir darüber auf, dass ihr Ehemann seit der Anschaffung einer neuen Espressomaschine fünf Latte macchiato täglich trinkt und ständig mit einem Milchbart herumläuft. 'Kann er nicht wie ein richtiger Kerl seinen Kaffee schwarz trinken?'"

Die Rhein-Neckar-Zeitung flennt in einem Artikel zum Thema Frauenemanzipation herum:
"Sie überholen die Männer, die darauf mit milde-defensivem Verhalten reagieren und im Café Latte Macchiato mit Karamellgeschmack wählen."

Zitat aus dem Roman "Schwarzwaldstrand: Ein Fall für Hubertus Hummel": "Riesle überlegte, ob es sehr unmännlich aussah, wenn er sich nun eine Latte macciato bestellte."

Eine Website namens "Frauenzimmer" titelt: "Latte Macchiato: Ein Kaffee für Weicheier und Großstadt-Mütter".

Eine Lifestyle-Kolumnistin gibt im Internet Frauen Tipps bezüglich k.o.-Kriterien beim Männer-Kennenlernen: "… denn so lange er keinen Latte macchiato bestellt, hast du alles richtig gemacht."

Die hier schon umfänglich erwähnte pathologische Männerhasserin Sigrid Goddard skizziert in ihrem "Buch" "Die Männer, die wir lieben, und die Luschen, die wir kriegen" den Prototyp eines männlichen Weicheis auf folgende Weise: "Sie tragen Rucksäcke, trinken Latte macchiato mit Karamellgeschmack, …"

Eine Teilnehmerin aus einem deutschen Single-Forum:
"Männer, die Latte macciato trinken, sind Weicheier. Das meine ich völligst Ernst. Wenn ich einen treffe und der kann super aussehen, super nett sein, aber wenn der einen Milchkaffee oder dergleichen bestellt, ist er unten durch. Richtige Männer trinken schwarzen Kaffee."
Mit der Einstellung wird sie wohl auch allein bleiben, und die einzigen Wesen, die noch etwas von ihr wissen wollen, werden ihre sechs, sieben, acht Katzen sein.

Eine in München ansässige Hotelkette schreibt auf ihrer Homepage:
"Wenn wir an geschlechterspezifisches Essen denken, kommen uns alte Rollenbilder in den Sinn. Der Mann steht am Grill, während die Frau für die Beilagen zuständig ist. Oder denken Sie an folgende Lebensmittel, welchem Geschlecht würden Sie sie zuordnen? Bier vs. Karamell-Macchiato."
Aha. Ich trinke nun beides. Bier und Macchiato. Auf Volksfesten in Wien Bier und an Kaffeeautomaten Macchiato. Macht mich das zu einem Transvestiten oder Transgender, wie das heute heißt?

Die Kolumnistin einer sehr großen Partnerbörse im Internet, bekannt durch ihre Fernsehwerbung, schreibt:
"Können Sie sich John Wayne vorstellen, wie er nach getaner Arbeit erst mal zum örtlichen Saloon schlendert, um sich einen Latte macchiato und ein Rucola-Serrano-Ciabatta zu bestellen? 'Na, Johnny', raunt ihm die hübsche Mitarbeiterin von Wild West Coffee zu, 'möchtest du noch einen Schuss Haselnusssirup in deinen Latte?'
Zugegeben, es fällt mir nicht leicht, bei dieser Vorstellung nicht zu grinsen. Ein John Wayne hat schwarzen, (zu) starken Kaffee zu trinken, ohne Zucker, Milch und anderen Schnickschnack. Basta!"
Aber mir fällt das Grinsen nicht nur schwer, mehr noch, es regt sich bei mir im Gesicht nicht eine einzige Miene. Zwei Dinge würden mich nämlich interessieren: Wo genau in diesen sinnfrei aneinander gereihten Worten hat sich etwas annähernd Ähnliches wie ein Gag versteckt? Und: Woher bezieht die Kolumnistin ihr Wissen um die Konsumationsgewohnheiten von John Wayne?

Eine Kolumnistin des "stern"-Magazins "NEON" lässt die Welt an ihrem Männergeschmack teilhaben:
"'Also ich finde ja, dass Männer, die Latte Macchiato trinken, gar keine richtigen Männer sind', sagte eine Freundin vor kurzem zu mir.
Darüber musste ich kurz nachdenken und jaaaaa, irgendwie musste ich ihr Recht geben.
Da wir beide in der gleichen kleinen Espressobar arbeiten, sprechen wir aus Erfahrung.
Die Latte Macchiato-Männer sind irgendwie so.... weich. So weich und samtig wie der Milchschaum ihres Getränkes. Ein bißchen fluffig und luftig, aber eben auch leicht zerschlagbar.
Wie soll einer, der sich "eine Latte" bei mir bestellt …"
Kleiner Einschub von mir: "Eine Latte" muss ich nicht bestellen. Und bei dir schon gar nicht, denn bei dir würde ich sie nicht kriegen. Wer hier eine Doppeldeutigkeit findet, darf sie behalten.
"mich im Dunkeln beschützen, mich nach Hause tragen, wenn meine Beine nicht mehr wollen, mir den Herd anschließen oder den Kasten Bier in die Wohnung bringen? Wir Frauen wollen doch einen starken Mann an unserer Seite, einen bei dem wir einfach mal zart und zerbrechlich und schutzbedürftig sein können.
(…)
Latte Macchiato, das ist doch kein Getränk für echte Kerle.
(…) Ich will doch keinen Vanillemilch-mit-leichtem-Kaffeegeschmack-beim-Abgang trinkenden Mann. Der würde sich wahrscheinlich auch mit alkoholfreiem Bier mit mir betrinken wollen, sich Konzerte lieber im Fernsehen angucken anstatt mit piepsenden Ohren und verschwitzt, noch durchdrungen von der Musik danach nach Hause zu taumeln und mich nicht auf seinem Gepäckträger mitnehmen, weil das ja die Polizei sehen könnte.
Mein Mann muß Espresso und Kaffee trinken!"
Bezüglich des alkoholfreien Biers hat die Autorin übrigens Recht. SOLCHE Frauen sind nur STOCKBESOFFEN zu ertragen, und das geht nur mit etwas Härterem!

ALSO DARUM hat es mit der gut aussehenden Nachbarin bisher noch geklappt. Immer, wenn sie mich auf dem Hausflur kommen sah, schüttelte sich ihr ganzer Körper vor Ekel: Iiiiie, da kommt der Macciato-Loser!
Und da löst es bei manchen Menschen immer noch Verwunderung aus, warum immer mehr Männer solche Frauen nicht einmal mehr mit einer Mistgabel anrühren würden und stattdessen zu MGTOW's werden …
Liebe Emanzen, ab und zu wähle ich an Kaffeeautomaten auch Irish Coffee aus. Macht mich das nach eurer verqueren, geisteskranken Logik zu einem IRA-Sympathisanten? Jeder, der einen türkischen oder Arabica-Kaffee trinkt, ist ein radikaler Islamist? Und zu Muckefuck möchte ich mir aus Anstandsgründen irgendwelche sprachlichen Assoziationen ersparen …
Ihr schwärmt doch alle so für George Clooney. Aber der macht im Fernsehen Werbung für eine bestimmte Art der Herstellung von Kaffee-Milch-Mixgetränken! Ha, damit habt ihr jetzt nicht gerechnet!

* * * *

Auf einer britischen Website entdeckte ich etwas Kurioses:
"one survey even suggests that bearded men are more likely to be misogynistic."
(http://www.varsity.co.uk/comment/11284, Abruf vom 19. November 2016)
Google-Translator: "eine Umfrage behauptet sogar, dass bärtige Männer eher misogynistic zu sein."
Jetzt weiß ich endlich, warum ich so ein widerliches, frauenfeindliches Arschloch geworden bin. Weil ich oberhalb des Halses aussehe wie der uneheliche Sohn von Bud Spencer!

* * * *

Über die Online-Ausgabe der "Tiroler Tageszeitung" entdeckte ich diesen Artikel:

"Innsbruck – 84,4 Jahre. So hoch ist die Lebenserwartung von Frauen in Tirol. Die Tirolerinnen leben damit im Schnitt vier Jahre länger als die Männer. Diese „Feminisierung des Alters“ ist ein weltweites Phänomen und zieht sich quer durch alle Gesellschaften. So weit, so gut und bekannt. Jetzt kommt das Aber: Die Männer holen auf. Während der Zuwachs der Lebenserwartung der Frauen in den letzten zehn Jahren 1,7 Jahre ausmachte, betrug jener der Männer 3,6 Jahre – „und damit nahezu das Doppelte wie bei den Frauen“, betont Arno Melitopulos, Direktor der Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK).
Die TGKK nahm dies zum Anlass, in einer Initiative den Fokus verstärkt auf die Frauengesundheit zu legen. Seminare zum Thema Wechseljahre oder Vorträge in Schulen sollen u. a. Bewusstsein bilden und Frauen zu Vorsorgeuntersuchungen bewegen."
(Quelle: http://www.tt.com/lebensart/gesundheit/12344867-91/starke-frau-mit-schwachstelle.csp, Abruf vom 13. Dezember 2016)

Diese frechen Männer aber auch! Weigern sich einfach, ins Gras zu beißen! Hat man da Töne? Adolf Eichmann, übernehmen Sie!
Ich vernahm in der Luft ein lautes Tat-tat-tat-tat-tat-tat. Das war Andreas Hofer, der sich in seinem Grabe wie ein Rotorblatt drehte, darüber, wie degeneriert sein Tirol inzwischen geworden war. Das einstmals laut Eigendefinition "heilige Land Tirol" konnte man inzwischen wohl auch als einen "failed state" betrachten, was den Genderwahn betraf. Die feministischen "Körperfresser" haben inzwischen auch dort begonnen, ihre tödlichen Auflösungsprozesse zu praktizieren.
Nun ja, vielleicht schaffen es unsere Mitbürger aus einem gewissen Kulturkreis in den kommenden Jahren, ihre rustikale Messer- und Schusswaffen-Folklore noch viel stärker als bisher als einheimisches Kulturgut zu etablieren. Das dürfte dann die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern im Allgemeinen wieder drastisch senken.
Als Kind der Achtziger Jahre sage ich zu dieser Sache: TKKG statt TGKK!

* * * *

Im Jahr 2016 wurden wieder einmal die frauenlos lebenden Männer als Sau durchs mediale Dorf getrieben. Es gab fast zur gleichen Zeit Artikel in allen deutschsprachigen Ländern. Mit irgendetwas müssen die Journalisten ihre widerlichen Drecksblättchen ja voll kriegen. Und Männerhass bringt immer Quote. Das ist wie die Titten auf der Seite Drei der "Bild"-Zeitung.

Der Kommentator Nils Pickert vom Wiener "Standard" schrieb zu dem Thema:
"Es wäre ein Leichtes, die MGTOW-Bewegung (Men go their own way, Anm..) ungesehen als unreife, frauenhassende Peter-Pan-Syndrom-Träger zu disqualifizieren, die sich lieber um ihren eigenen Kram kümmern wollen, als Verantwortung für andere zu übernehmen."
Hm. Erinnert mich irgendwie ein bisschen an den Klassiker der Integrationsdebatte: Ich habe ja nichts gegen Ausländer … lange Schweigepause … aber ich bin schon dafür, dass sich das verdammte Kanackenpack dalli in die verschissenen ostanatolischen Drecksdörfer zurück verpisst, aus denen es gekrochen kam.
Thema unreif: Wieso muss ich jetzt in der Sekunde eigentlich an die beiden Weltkriege denken, in denen man Männer, die nicht auf das Schlachtfeld ziehen wollten, als Vaterlandsverräter beschimpfte? Muss wohl ein Zufall sein, der nichts weiter bedeutet.
Und was heißt Verantwortung übernehmen? Ist uns nicht von feministischer Seite her immer wieder vor den Latz geknallt worden, die Frauen wären heutzutage alle so stark und selbstbewusst und unabhängig, dass sie so etwas Erbärmliches wie Männer nicht mehr bräuchten? Da komme ich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr mit.
Weiter unten im Text hieß es dann noch:
"Statt praktischer Antworten auf drängende Fragen bietet sie (Die MGTOW-Bewegung, Anm..) lediglich notdürftig maskierte Misogynie ohne jede Perspektive."
Stimmt nicht, Herr Pickert. Nicht jeden Tag von einem bösen Hausdrachen drangsaliert zu werden, ist für mich eine äußerst positive Perspektive! Und eine sehr praktische Antwort!
"Sie ist nur ein billiger Ausstieg aus den zähen Mühen um eine geschlechtergerechtere Gesellschaft, in der Menschen nicht mehr gezwungen werden, normative Rollenklischees zu erfüllen."
Ich mache mir mein eigenes kleines Stückchen Gesellschaft geschlechtergerechter, indem ich mich einfach nicht einem bösen Hausdrachen unterwerfe. Und damit auch der Gefahr der finanziellen Abzocke nach der Scheidung entgehe. Und ja, dieser Ausstieg ist zum Glück sehr billig zu haben.
"Das ist kein Weg, sondern eine Sackgasse."
Und Ihr Weltbild passt in eine Telefonzelle rein. Bequem. Womit ich nicht die "Tardis" von "Doctor Who" meine.
"Und eine solche Sackgasse verdient keinen Applaus." 3
Also, ehrlich gesagt, ob meine Art zu leben, mich aus freiem, eigenem Willen heraus in einem demokratischen Land gegen Beziehungen zu Frauen zu entscheiden, eine Sache, die es seit Anbeginn der Menschheit immer wieder gegeben hat, die Zustimmung des selbstgerechten Oberlehrers Herrn Nils Pickert vom Standoof findet oder nicht – da onaniere ich einen drauf! Herr Pickert überschätzt seine eigene Bedeutung als moralische Instanz in geradezu dramatischer Weise.
Mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger erreicht man bei mir gar nichts, Herr Pickert! Da werde ich einfach nur stinkig!
Solche Beschämungsversuche sind nichts weiter als manipulative Stützkäufe auf dem Aktienmarkt der Beziehungen, um den Marktpreis der Ware weibliche Sexualität künstlich hoch zu halten. Denn sollten Tausende Stabantennen mal ihre Empfangsbereitschaft einstellen, dann würde damit dem Feminismus die gesamte wirtschaftliche Grundlage entzogen. Davor hat man eine Heidenangst. Und darum gibt es immer wieder diese wüsten und hasserfüllten Beschimpfungen gegen frauenlos lebende Männer.
Hier zeigt sich auch wieder einmal sehr schön die verlogene Doppelmoral, die Rosinenpickerei, das Anschneiden der Wurst von beiden Seiten des Feminismus. Selbstbestimmt leben, aus Traditionen ausbrechen – bitteschön nur für Frauen. Männer haben nach wie vor für Gott, Kaiser und Vaterland auf dem Feld der Ehre zu sterben. Es ist zum Kotzen!
Seine Prominenz und seinen Erfolg verdankt Herr Pickert – übrigens auch Deutscher, geboren im seinerzeitigen West-Berlin, der Tatsache, dass er mal eine Zeitlang im Rock durch seine süddeutsche Wahlheimatstadt lief. Als "Mann im Rock" wurde er um das Jahr 2012 herum zu einem weltweiten Medienphänomen.
Nein, ich neide ihm nichts. Ganz im Gegenteil, ich gehe mit mir selber ziemlich hart ins Gericht, dass ich seinerzeit so dämlich war, meine ganze Sozialamts-Knete in eine Ausbildung zum Buchhalter zu investieren. Warum bin ich nicht rechtzeitig auf die Idee gekommen, nur noch als Kaiserin Sissi verkleidet durch Wien zu rennen? Jetzt ist der Zug, Verzeihung, die Zügin, abgefahren und ich habe im Leben höchstens noch die Aussicht, in der Rente mal als selbstständiger Steuerberater zu arbeiten! Da war die schwäbische Drag-Queen eine Spur cleverer als ich, gebe ich ohne Umschweife und ohne Neid zu.



Auf dem Internet-Auftritt des Schweizer Massenblattes "20 Minuten" war über MGTOW-Männer zu lesen:
"Das Ganze wirkt eher wie eine Legitimation, sich der Welt zu entziehen und trotzig gegen weibliche Wesen zu hetzen."
Aha. Bloß weil man es wagt, nicht die große, göttliche Vaginenträgerin anzubeten, sondern stattdessen andere Prioritäten im Leben setzt, ist mal also "trotzig". Und was das Entziehen betrifft: Ehrlich gesagt, einer Welt mit einem solchen Drecksjournalismus kann man sich nur entziehen. Da kann man nur zum Einsiedler werden, um einem solch geballten Dumpfsinn zu entgehen.
Thema "hetzen": Auch in der damaligen DDR war nahezu jede Kritik an ganz real vorhandenen gesellschaftlichen Missständen "staatsfeindliche Hetze".



Auch die "Brigitte" sprang mit auf den Single-Männer-Zug auf:
"1. Der Einzelgängertyp
War noch nie in einer richtig langen Beziehung, geschweige denn hat er je mit einer Frau zusammengelebt. Ist vordergründig willig und möchte endlich Nägel mit Köpfen machen. Eigentlich ist er aber doch recht eigen, weil er sich über Jahre bestimmte (schrullige) Verhaltensmuster angelegt hat, die er für optimal – und vor allem normal – hält."
Liebe "Drecktitte"-Schreiberin, so etwas nennt man schlicht und einfach Sein-Leben-leben.
"Wenn es nicht so läuft, wie er will, kann er auch ganz schnell wieder weg sein."
Wenn er hell ist.
"Denn leider glaubt er aus Mangel an Erfahrung noch an die Easy-going-Beziehung (das muss schon von alleine laufen)"
Und das Gegenteil seid ihr Frauen, die ihr aus jedem klitzekleinen Problem im Alltag sofort eine neue, den Weltfrieden bedrohende politische Krise im Nahen Osten macht.
"und hält nichts von Krisen oder Konfrontation (das stresst mich!)." (…)
Wie schon gesagt, liebe "Frigide"-Redakteurin: Drama um jeden Preis ist nicht so unsere Sache.
2. Der Abenteurer
Paddelt durch den Yukon, wandert durch die Arktis, treckt in Südamerika. Sieht blendend aus, weil dauernd an der frischen Luft unterwegs – und ist sehr eloquent. Er träumt von Frau und Kindern: "Ich würde gerne heiraten!". Er ist bloß nie lange an einem Ort. Und wenn man ihm folgen würde – ich gehe mit Dir ans Ende der Welt! – wäre er sehr schnell genervt. Denn er ist und bleibt ein hoffnungsloser Individualist (und wahrscheinlich ist er auch Bindungsphobiker). Also: Anblick (wahlweise abends) genießen und dann Finger weg!"



Ebenso die "Zeit" versprüht Hass und Gift:
""Der Mann, der gern allein lebt", schrieb Seidl, wirke heute "anachronistisch, asozial, verschroben und verstockt. Ein verblasster Mythos aus jener Zeit, da Zigaretten noch inspirierend waren, Autos durstig, Männer erst recht." Wer heute an alleinstehende Männer denkt, denkt nicht an Rolf Eden, sondern an Nazis in Brandenburg, denen die Frauen davongezogen sind."

Zum einen habe ich keine Nazi-Glatze, sondern eine Frisur wie Doc Brown aus "Zurück in die Zukunft", und mein einziger Bezug zu Brandenburg besteht im Hören der Brandenburgischen Konzerte von Bach. (Die im Übrigen noch nicht einmal in Brandenburg enstanden sind.) Du Arschloch!

"Die Fantasien vom ewigen Junggesellen verschwinden, die Gründe dafür sind so naheliegend wie gut (Feminismus, Gleichberechtigung). Wo die Nachfahren des Playboys noch auftauchen, da zeigen sie, wie in den neueren Bond-Filmen, eher ihre Gebrochenheit. Oder sie sind zum Hampelmann geworden, zur Playboy-Parodie, wie die Figur Barney aus der Sitcom How I Met Your Mother, der im Freundeskreis für seine Eroberungszüge, sein Interesse an guten Anzügen und sein Sex-Apartment wahlweise belächelt oder verachtet wird."

Wie gesagt: Arschloch! – ARSCHLOCH! ARSCHLOCH! ARSCHLOCH!
VERPISS DICH NACH NORDKOREA UND BEWIRB DICH DORT ALS KOMMANDANT EINES UMERZIEHUNGSLAGERS FÜR POLITISCH ANDERSDENKENDE!!!!!!!
AUF DEM POSTEN BIST DU MIT DEINER DEMOKRATIEPOLITISCHEN EINSTELLUNG GENAU RICHTIG!!!!!!!!!!!!!!!



Der Wiener Psychotherapeut, Sexualtherapeut und Coach DSP Richard L. Fellner verbreitet auf seiner Homepage Lynchmob-Stimmung gegen asexuelle Menschen:

"Ist es nicht auch eine Gefahr, sich in die Diagnose 'Asexualität' zu flüchten, wenn behandlungswürdige Störungen o. ä. vorliegen?"
"Ja, denn hormonelle Störungen etwa gehören unbedingt behandelt, da sie sich ja nicht nur auf die Libido auswirken, sondern auch organische Schäden auslösen können.
Asexualität selbst aber ist nicht 'gefährlich', auch wenn den Betroffenen natürlich eine ganz wesentliche Quelle für Lebensfreude und Lebenslust damit verlorengeht, die nur schwer zu ersetzen sind. Somit sind Betroffene vermutlich anfälliger für Depressionen."

Richtig, Herr Fellner. Und Onanie macht blind und führt zu Rückenmarksschwund. Wenn eine Frau während ihrer Tage Marmelade einkocht, dann verdirbt diese. Ach ja, und vom Küssen wird man schwanger. Und wenn Weiße und Schwarze miteinander schnackseln, entstehen dabei Schachbrettkinder.

"Das Tückische an diesem Störungsbild ist jedoch, dass die betroffenen Menschen dies gar nicht so empfinden oder ihren Zustand sogar regelrecht idealisieren, wie sich etwa auf einschlägigen Internet-Websites nachlesen lässt. Sie immunisieren sich damit gewissermaßen selbst vor jeglichem Veränderungsdruck – die Störung wird als neuer Normalzustand definiert, da jegliche Veränderung (z. B. die Suche nach einem passenden Partner) als unerreichbar oder quälend empfunden wird.
Wer etwas verändern will, muss bei einer Therapie natürlich damit rechnen, dass diese nicht sofort mit einer 'Instant-Lösung auf dem Silbertablett' aufwarten kann, vielmehr geht es gewissermaßen um ein Neuentdecken der Sexualität und eine schrittweise Annäherung, bei der die Therapie begleitet und Impulse liefert. Das aber gelingt i. d. R. äußerst gut und mit Erfolg, sofern sich jemand eine gewisse Zeit lang auf einen solchen Prozess einlässt." 4



Der Hamburger Paartherapeut Eric Hegmann teilt gleich mit dem Polizeischlagstock gegen ehehölleunwillige Männer aus:

"Warum Männer Angst vor Beziehungen haben
(…)"

Doch neben tiefenpsychologischen Gründen für Beziehungsangst geht es um Furcht vor Verantwortung, vor Nähe überhaupt und einen Mangel an Verbindlichkeit. In der Beratungspraxis höre ich vor allem diese Gründe von Männern, sich nicht binden zu wollen:
Sie wollen Verantwortung nur für sich übernehmen.
(…)"

Das mit der Verantwortung für sich selbst an erster Stelle ist ja auch eine ganz logische Priorität; der einzige, der da wieder mal ein Haar, was sage ich, irgendeinen quantenphysikalischen Teilchenkrümel in der Suppe finden kann, ist ein Pschüschologe. Denn wenn du dein eigenes Leben nicht auf die Reihe kriegst, wie willst du da ein paar Blagen den Start ins Leben ermöglichen?
Und wie schon gesagt: Putzig, wie die es immer wieder mit der "Verantwortung" haben, wo uns auf der anderen Seite doch immer wieder gesagt wird, dass diese toughen Powerfrauen von heute doch längst nicht mehr auf so einen erbärmlichen Loser wie einen Mann angewiesen sind und ihr Leben prima alleine schmeißen.

"Sie wollen nicht fremdgesteuert leben
Typischer Satz: "So weit will und kann ich nicht planen."
Die Furcht dahinter: Nicht mehr alle Entscheidungen selbst treffen (und umwerfen) zu können. Unsichere Menschen meiden Entscheidungen, weil sie sich nicht trauen, Fehler zu machen, für sie einzustehen und wieder gut zu machen.
(…)"

Denselben Sachverhalt könnte man auch positiv formulieren. Nämlich dass es Menschen mit Lebenserfahrung gibt, die bei einer bestimmten Konstellation vollkommen überflüssige Probleme auf sich zukommen sehen. Und deshalb rechtzeitig abbiegen. So etwas nennt man sein Leben meistern. Wenn man genau weiß, dass die Autobahn noch nicht fertig gebaut ist, fährt man vernünftigerweise schon zehn Kilometer vor seinem Urlaubsort runter und schlägt sich den Rest der Strecke auf Landstraßen durch. Wie ein Besengter weiterzurasen und dann von einer halbfertigen Brücke ins Bodenlose zu stürzen, ist nicht Selbstsicherheit, sondern Idiotie.
Es ist jedoch das Geschäft eines Pschüschologen, da künstlich Probleme zu erzeugen, wo vorher keine dagewesen sind. Damit verdient er seine Brötchen. So simpel sind die Dinge mitunter.

"Sie wollen nicht erwachsen werden"

Hier sollte man sich mal überhaupt nicht Sand in die Augen streuen lassen. "Erwachsen werden" ist bei denen ein Euphemismus dafür, dass man(n) sich ohne einen einzigen Klagelaut unter die Knute seines Eheweibchens sowie des Feminismus allgemein begibt.
Herr Beziehungsberater, ich darf Ihnen mal ordentlich Kontra geben mit einem Begriff aus der angewandten Psychologie: Eine solche Attacke heißt in der Fachliteratur "Missbrauch des Schamgefühls". Menschen, die so "argumentieren", mögen sie nun Pickert oder Hegmann oder sonst wie heißen, sind nichts weiter als Kanonenfutter-Verheizer der Marke Hunde-wollt-ihr-ewig-leben. Der Gag ist inzwischen alt, Herr Pschüschologe. Der ist so alt wie Ötzi. Ich kenne sie mittlerweile alle, die Tricks aus der Beschämungskiste, mit der man Beziehungsdrückeberger versucht, an die Ehe-Ostfront zu kriegen. Keine Frau abgekriegt, Trauben zu hoch, mikroskopisch kleines Geschlechtsteil, noch bei Mutti leben, pädophil, schwul, Frauenhasser, Angst vor selbstbewussten, starken Frauen. Ich kenne sie alle, ich kenne sie rauf und runter, vorwärts und rückwärts. Beleidigen kann man mich damit schon lange nicht mehr. Die einzige reale Gefahr, die davon noch für mich ausgeht, ist, dass ich davon mal an lauter Langeweile sterbe.

"Typischer Satz: "Ich bin nicht bereit für eine Beziehung"
Die Furcht dahinter: Aus dem Junge wird ein Vater. Die eigene Kindheit ist noch nicht lange her und überhaupt will er sich seine Jugend so lange bewahren wie möglich. Was aber ist älter als ein Vater? Dann lieber ein Leben lang als Peter Pan fliegen."

Falls erwachsen werden bedeutet, so zu werden wie manche Leute, die ich hier nicht beim Namen nennen möchte – dann will ich wirklich   N I E   erwachsen werden! NIE!

"Was können Sie tun?
Sie können einem Mann mit Bindungsangst nur versuchen, seine individuellen Ängste zu nehmen. Das kann funktionieren, indem Sie ihn erleben lassen, dass mit Ihnen eine Beziehung nicht so ablaufen würde, wie er sich das vorstellt und befürchtet. Das wird aber gewiss anstrengend und ist ohne seine Bereitschaft und womöglich externe Unterstützung schwer zu schaffen."

Bei dem letztgenannten Punkt hat Herr Hegmann natürlich überhaupt nicht an seine eigene Praxis gedacht, da soll gar nichts unterstellt werden.

"Oder Sie suchen sich einen Kandidaten, der keine Angst hat vor Veränderungen oder etwas zu verpassen. Der verbindlich ist, mit Ihnen Pläne für eine gemeinsame Zukunft entwirft und diese auch verfolgt."

Ich darf darauf mit einem Zitat von der Genossin Rosa Luxemburg reagieren: "Der Charakter einer Frau zeigt sich nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet." Ich denke, als Frau kannte sie ihre Geschlechtsgenossinnen gut genug, um zu wissen, wovon sie da sprach.



Die für ihre männerfeindlichen Hasstiraden sattsam bekannte "ZEIT"-Redakteurin und ehemalige Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke kreischt, strampelt, tobt und schnaubt vor Wut wie Rumpelstilzchen: "Es ist in gewisser Weise tragisch, dass Männer die Dynamik der weiblichen Entwicklung nur als Bedrohung erleben können. Wer sich bedroht fühlt, neigt zu Aggressionen, gräbt sich ein oder tritt in einen beleidigten Zeugungsstreik."



Die Buchautorin Evelyn Holst jammert in einem "Kurier"-Interview herum:
"'Was hat sich im Vergleich zu früher verändert?'
'Die Schwierigkeit von Männern, sich auf bindungswillige Frauen einzulassen, fängt jetzt schon viel früher an als früher. Auch mein 20-jähriger Sohn ist lieber mit seinen Kumpels unterwegs. Ihr Motto lautet: Bruder geht vor Luder. Sie sind lieber in der Horde unterwegs.'"
Mit Verlaub gesagt, bei einer Mutter, die sich so in einer landesweit gelesenen Zeitung über ihren eigenen Sohn äußert, würde ich auch jedes weibliche Wesen meiden wie der Teufel das Weihwasser.



Auch die deutsche Journalistin Meike Dinklage, der aufgrund ihrer Larmoyanz wohl eher der Nachname Wehklage stehen würde, verspritzt im "Spiegel" zu dem Thema hasserfüllt ihr Gift:
"Wie kann es angehen, dass Kinderlosigkeit bei Frauen nur als biologisch begründete Entbehrungstragödie akzeptiert wird, während der Mann mit der Einsamer-Wolf-Nummer durchkommt?"
Haaaaaaalloooooooo??? Diese "Journalistin" beschimpft uns Männer wegen Herumzickereien, die zu mindestens 95 Prozent von Frauen ausgehen? Geht's noch?????????????????



Dramatischer Niveauverlust auch bei der einstmals seriösen "Frankfurter Allgemeinen Zeitung":
"Männer-Befragung
Keine Lust auf Hochzeit und Kinder
(…) 'Hotel Mama' statt eine eigene Familie:
Vor allem junge Männer in Deutschland wollen einer Umfrage zufolge aus Angst vor Verantwortung und Einschränkungen keine Familie gründen."



Das deutsche Bundesfrauenministerium veröffentlichte eine Untersuchung des Instituts Sinus Sociovision, Heidelberg, mit dem Titel "20-jährige Frauen und Männer heute". In dieser Broschüre heißt es unter anderem:
"Auffallend ist, dass junge gebildete Männer große Sorgen haben, ob sie einmal in einer stabilen, lang anhaltenden Partnerschaft leben werden. Unsicherheiten bestehen in Bezug auf Ansprüche, die Frauen an Männer als Partner und Vater haben. Männer gehen davon aus, dass Frauen in einer Partnerschaft bestimmend sind: Sie entscheiden über Anfang und Ende; sie diktieren Freizeitgestaltung, Wohnstil, Erziehungsziele, Erziehungsstile u. a. Auch hier manifestiert sich die (narzistisch-paranoide?) Opferperspektive junger Männer heute."
Sollte die Formulierung "narzistisch-paranoid" NICHT ironisch gemeint gewesen sein, dann sollte der Verfasser dieser Zeilen mir lieber nicht nachts in einer einsamen Gasse begegnen.



Aber auch etwas Positives entdeckte ich in dem Zusammenhang, einen sehr guten Kommentar eines Internet-Teilnehmers namens Alexander: "MGTOW-Männer. Die hassen keine Frauen, zerstören nichts und sind schon gar keine Nazis. MGTOW Männer tun niemandem etwas. Keine Vergewaltigungen, keinerlei Gewalt, keine bösen Anfeindungen. Keine Unterhaltspreller, keine Gläsernen Deckenbauer, keine blöden Anmachsprüche, kein schlechter Sex. Sie sind das Beste, was sich Frau heute wünschen kann. Sie lassen Frauen in Ruhe ihr Leben oder ihre Karriere machen, Frau kann endlich tun, was sie will. Sie kann sich komplett selbst verwirklichen. Das ist vielleicht aus Sicht der Frau die beste Männerbewegung, die es jemals gab. Komm, freue Dich doch darüber."



Ja ja, die Nichtbelästigung von Frauen ist eines der größten Tabuthemen unserer Zeit! UN-Frauenrechtsorganisationen zufolge ist schätzungsweise jede dritte Frau in ihrem Leben schon einmal nichtbelästigt worden! Und die Dunkelziffer soll sogar bei 200 Prozent liegen!

* * * *

Ankündigung einer Folge der ORF-Fernsehreihe "dok.film" im Internet:

"VON MÄNNERN UND VÄTERN
Braucht es heute noch Männer? Rein biologisch nicht mehr, physisch auch nicht, denn unser Reichtum wird schon lange vor allem mit geistiger Arbeit erwirtschaftet. In der Erziehung stehen Männer- und Väterbilder auch auf äußerst wackeligen Beinen."

Soviel Blödheit auf einen Haufen tat nicht einmal mehr weh, die ließ einen direkt ins Koma fallen.
Habe denen gleich sofort eine Mail geschickt, das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen:

"Sehr geehrte dok.film-Mitarbeiter!

In der Sendungsankündigung zu 'VON MÄNNERN UND VÄTERN' schreiben Sie:

'Braucht es heute noch Männer? Rein biologisch nicht mehr, physisch auch nicht, denn unser Reichtum wird schon lange vor allem mit geistiger Arbeit erwirtschaftet.'

Das ist einfach nur vollkommener Unsinn, dass einem die Haare zu Berge stehen. Im Folgenden werde ich dies Schritt für Schritt belegen.

1. Statistiken der Arbeitswelt

Ganz allgemein muss dazu zunächst Folgendes gesagt werden: Das Entstehen einer Gesellschaft, in der nur noch Frauen einer Erwerbsarbeit nachgehen, ist weit und breit nicht zu erkennen.
Wer es nicht glaubt, der möge einen Brief oder eine Mail an das jeweilige Statistische Zentralamt seines Landes schicken mit der Bitte um Mitteilung, wie viel Prozent der männlichen Bevölkerung des jeweiligen Landes sich gerade in irgendeinem Dienstverhältnis befinden.

2. Ein Widerspruch in sich, dass einem die Haare zu Berge stehen

Außerdem widerspricht sich das feministische Lager hier selbst. Einerseits wird sehr oft die Behauptung aufgestellt, Frauen würden im beruflichen Alltag aufgrund ihres Geschlechts nach wie vor diskriminiert.
Auf der anderen Seite jedoch die Behauptung, aufgrund immer größer werdenden beruflichen Engagements von Frauen würden Männer im Arbeitsalltag 'überflüssig'.
Was denn nun?

3. Männliche Muskelkraft nach wie vor bitter nötig!!!

Und zum Thema: 'Muskelkraft kontra Maschine': Es stimmt, dass in Fabrik- und Lagerhallen aufgrund der Automatisierung sehr viel weniger Arbeitskräfte gebraucht werden als etwa noch in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
Männer sind deshalb jedoch in der Arbeitswelt nicht unnötig geworden, sondern üben lediglich andere Tätigkeiten aus als früher. Ein Prozess übrigens, der seit der Urzeit immer wieder stattgefunden hat. Gehässigkeiten sind also vollkommen fehl am Platze.
Natürlich kommt es in diesen Branchen immer mal wieder zu konjunkturellen Schwierigkeiten. Von einem regelrechten 'Aussterben', wie dies in Geschlechter-Artikeln in den Medien immer wieder wortwörtlich formuliert wird, kann jedoch keine Rede sein. Es dürfte noch Jahrhunderte dauern, ehe körperliche Arbeit generell überflüssig wird. Bei jedem Gang durch eine beliebige Stadt kann man sich davon überzeugen.
Oder aktuell der Gotthard-Tunnel!

4. Mal quergedacht: Wie sieht es eigentlich mit Männern in Frauenberufen aus?

Bevor man mit viel Geschrei und Getöse ein angebliches Aussterben 'männlicher' Berufe proklamiert, sollte man auch einmal eine ganz andere Spur verfolgen: Nämlich: Wie hoch in Prozentzahlen ist eigentlich der Anteil männlicher Arbeitsloser in so genannten 'weiblichen' Berufen, gemessen an der Gesamtzahl männlicher Beschäftigter in ebendiesen Berufen? Vielleicht stieße man ja auf völlig neue Erklärungsmodelle, ginge man einmal konsequent und über einen längeren Zeitraum dieser Frage nach.

5. Der Öffentliche Dienst als Statistik-Verzerrer

Im Internet-Männerrechtlertreff 'Wieviel 'Gleichberechtigung' verträgt das Land?' wurde mal eine interessante Theorie bezüglich dieses angeblichen 'Aussterbens' männlicher Berufe debattiert. Sie bezog sich auf die statistische Bedeutung des Öffentlichen Dienstes, welcher von der Arbeitnehmerstruktur her stark weiblich dominiert ist. Und der öffentliche Sektor ist – trotz immer mal wieder auftauchender Sparmaßnahmen – traditionell eine relativ 'krisensichere Branche'. Die amerikanische Hire-and-Fire-Mentalität der freien Wirtschaft ist dort nach wie vor tendenziell sehr viel seltener anzutreffen. Es stellt sich also die Frage, ob man es nicht primär mit einer Frage des Dienstrechtes zu tun hat als mit einem Mann-Frau-Thema.

6. Es gab auch in der Geschichte schon Zeiten hoher Frauenerwerbsquoten

In den Achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts ging in der damaligen DDR etwa die Hälfte aller Frauen irgendeiner Erwerbstätigkeit nach.
Und niemand kam damals im Volk auf die Idee, etwas von 'baldiger Überflüssigkeit der Männer' zu faseln.

Pauschalverunglimpfungen ganzer Gruppen, in dem Fall der der Männer, sind sicher nicht dazu geeignet, aktuelle politische und wirtschaftliche Probleme zu lösen.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Altrogge, maskulistischer Aktivist"

Da nach Meinung des ORF Männer überflüssig sind, werden die in Zukunft wohl auch auf meine Rundfunkgebühren verzichten können. Oder verwechsle ich da etwas?

Kurioses Detail am Rande: Diese Sendungsankündigung erschien im Internet ungefähr zweieinhalb Monate nach dem allgemeinen Bekanntwerden der verhängnisvollen Ereignisse in der Silvesternacht 2015/16. Na, das haben wir ja gesehen, wie heroisch die teutonischen Walküren mit den finsteren Horden aus dem Morgenlande ganz ohne Männerunterstützung fertig geworden sind …

* * * *

Stand auf der Website der "Kronenzeitung" zu lesen:

"Unter dem griffigen Titel "Das Alkohol- und Zigaretten-Syndrom junger Männer: Trinken und Rauchen als Strategie für One-Night-Stands und kurze Abenteuer" hat die Belgierin Eveline Vincke wissenschaftliche Belege gesammelt und 600 Personen befragt. Denn Vinckes Untersuchung bestätigt: Es gibt einen Zusammenhang von riskantem Verhalten und dem Erfolg beim Dating. Schlechtes Benehmen wird mit Sex belohnt. Als Indikatoren für riskantes Benehmen dienten ihr Zigaretten- und Alkoholkonsum. In Kurzform: Rauchen und trinken ist schlecht für die Gesundheit, aber die Frauen stehen darauf. Wahrscheinlich ziehen auch andere riskante Facts Frauen an. Nur kann etwa beim Extrem-Sport nicht jeder mitmachen. Rauchen und trinken beherrschen aber die Meisten ..."

Ich schrieb darunter als Erster einen Kommentar:

"Geraucht habe ich im ganzen Leben noch nicht, Alkohol trinke ich nur in Maßen, der Regelfall bei mir ist Mineralwasser. Das sind mir weder die Frauen noch irgendwer anders wert, dass ich mir wegen ihnen die Gesundheit ruiniere."

* * * *

In der Salzburger Ausgabe der Kronenzeitung stand zu lesen:

"Für ordentlichen Spott sorgen jetzt die jüngsten Wildwüchse der sprachlichen Sittenwächter unter studentischen Uni-Vertretern. Mit einem 'Gender Watch Protokoll' werden künftig Verstöße gegen die rot-grünen Gender-Ideologien bei Sitzungen der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) Salzburg minuziös dokumentiert.
Auszug gefällig? Einträge gibt es etwa wenn ein Student die 'Augen verdreht', "nicht geschlechtergerecht spricht", eine 'sexistische Wortmeldung' macht oder 'demonstrativ SMS schreibt'."

Maos Kulturrevolution lässt grüßen …

* * * *

Die Medien wärmten wieder die Rede auf, die Harry-Potter-Darstellerin Emma Watson vor der UNO über Frauenrechte gehalten hatte. Ein Satz darin hatte mich damals zur Weißglut gebracht: "Mit 18 waren meine männlichen Freunde nicht in der Lage, ihre Gefühle auszudrücken." Dies sei mit einer der entscheidenden Gründe gewesen, dass sie zur überzeugten Feministin geworden sei. Und in messianischem Duktus rief sie den Männern dieser Welt zu:
"Männer, ihr dürft weinen! Es ist wichtig, Gefühle zu haben und sie zu zeigen. Das ist nur menschlich!"
Inzwischen hatte ich ein bisschen mehr über das Fräulein Watson erfahren. Das Wiener Frauenmagazin "Woman" schrieb über sie auf seiner Homepage:
"6. Emma gestand in einem Interview, dass sie während der Dreharbeiten zu Harry Potter Teil 1 unglaublich verliebt war in ihren Schauspielkollegen Tom Felten (Draco Malfoy). Warum? 'Ich fand ihr süß, er war ein paar Jahre älter, ein bisschen der 'Bad Boy' und er hatte auch noch ein Skateboard.'"
Sie steht also auf Mackertypen. Okay, das ist ihre Privatangelegenheit. Von mir aus kann sie sich auch in eine knallrote britische Telefonzelle verlieben. Nicht einmal das würde mich jucken. Aber dann vor der UNO medienwirksam herumheulen, warum die Männer nicht endlich gefüüüüüüüühlvoller werden, weil es zeitgeistopportun ist und der eigenen Karriere nützt, so etwas zu sagen, und sobald die Scheinwerfer ausgeschaltet sind, sich dem erstbesten "Bad Boy" an den Hals werfen … nun, da kann sich wohl jeder selbst seinen Vers darauf machen, was davon zu halten ist. Die Bibel würde dazu sagen: Sie predigten Wasser und tranken Wein!
Mir tun bloß die Männer leid, die auf einen solchen Scheiß hereinfallen, ich spreche da aus eigener Erfahrung, was meine Jugendjahre betrifft. Bei mir jedenfalls gab es über Jahre hinweg ein böööööööööööööööööses Erwachen, was das diesbezügliche Auseinanderklaffen von Theorie und Praxis betrifft. Ich habe meine Faustschläge in den Nacken abbekommen, als ich, noch jung und dumm, diese Ideologie im Alltag in die Tat umsetzen wollte.
Denn gefährlich wird es vor allem, wenn du als noch junger Kerl die Goldene Regel beim Über-Gefühle-Reden nicht kennst. Die da lautet: Die Frau eröffnet. Als Kerl darfst du einer Frau gegenüber nur dann über deine Gefühle sprechen, wenn sie gerade in der Stimmung ist, sich an all deinen negativen Gefühlen, Emotionen und Erlebnissen auf eine geradezu vampiristische Weise sattzusaugen. Und wenn die Frau folgerichtig auch die Eröffnungsfrage stellt. Dann musst du aber auch so richtig die Hosen runterlassen, dass die seinerzeitige Stasi im Vergleich dazu ein Musterbeispiel an Diskretion und Rechtsstaatlichkeit gewesen ist.
Umgekehrt ist es der Kardinalfehler schlechthin, denn du als Kerl machen kannst, ein Gespräch über ein Thema zu beginnen, das dich bewegt, wenn die Gnädige Frau gerade nicht in KGB-Stimmung ist. Dann wirst du auf eine Weise beschimpft, dass dir Hören und Sehen vergeht!!!!!!!!!!!!!!!!!
Da denkst du, die Ohren fliegen dir weg!!!!!!!!!!!!!!!! Da bist nämlich weinerlich, wehleidig, bescheißt dich, Reiß dich mal zusammen! Hab dich nicht so! Hach, du Armer … Beziehungsweise musst du dir dann   B E I S S E N D E N   Spott anhören! Das weibliche Beschimpfungsrepertoire hat hier epische Ausmaße.
Als junger Kerl, wenn du all diese Spielregeln noch nicht kennst, stehst du fassungslos daneben und reibst dir verwundert die Augen: Ist das wirklich ein- und dieselbe Frau, die vergangene Woche noch mit dem Presslufthammer in deiner Seele herumgebohrt hat, wie schlecht du dich gefühlt hast, als dir mit drei Jahren zum ersten Mal ein größerer und stärkerer Junge auf dem Spielplatz das Sandschäufelchen weggenommen hat? Läuft hier irgendeine Die-Körper-fresser-kommen-Nummer? Wieso verkehren sich innerhalb von Tagen die Spielregeln ins ganze Gegenteil? Du verstehst die Welt nicht mehr.

* * * *

Die Supermarktskette Billa hatte ihre Werbefigur namens "Hausverstand" mit einem neuen Darsteller besetzt, diesmal einer Darstellerin. Der 1966 in Kaiserslautern geborene Schauspieler René Dumont, welcher die Rolle seit Einführung dieser Werbelinie Anfang 2007 verkörperte, wurde von Irena Flury, einer gebürtigen Schweizerin, abgelöst.
An sich nichts Ungewöhnliches, ein Vorgang, der in der Werbewelt ständig geschieht. Eine Sache, die man in der Regel eher beiläufig zur Kenntnis nimmt.
Doch wo der Gender-Ungeist mit hineinregiert, ist nichts gewöhnlich.
Sie begrüßte die Zuschauer zunächst mit den Worten: "Jetzt schauen Sie nicht so überrascht! Ja, ich bin eine Frau …"
Hätte eigentlich bloß noch gefehlt, dass Frau Hausverstand in demselben Kindergarten-Duktus uns geistig minder bemittelten Kerlen erklärt hätte: Stellt euch vor, es gibt einen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen! Die Jungen haben (freiwillige Selbstzensur), die Mädchen haben (freiwillige Selbstzensur).
"– und das spielt in Zeiten wie diesen gar keine so unwichtige Rolle!"
Starke Untertreibung in Zeiten, in denen einem das Mann-Frau-Thema alle fünf Minuten aufs Butterbrot geschmiert wird.
"Denken Sie nur daran, was wir tagtäglich so in den Nachrichten hören."
Wie ich gerade sagte.
Nachdem sie sich dann als neuer "Hausverstand" vorgestellt hatte, folgte ein ganzer Schwall feministischer Plattitüden, warum Frauen den Trottelmännern gegenüber haushoch überlegen sind:
"'Der' Hausverstand scheint dabei kaum eine Rolle zu spielen. Es ist höchst an der Zeit, aus weiblicher Sicht auf andere Dinge zu achten:"
Ist in den vergangenen inzwischen schon knapp 50 Jahren Feminismus ja auch noch nie gemacht worden, das mit der weiblichen Sicht.
"etwa die Achtsamkeit."
Auf die Achtsamkeit achten. Werbeslogans schmieden will gelernt sein!
"Die Zuneigung."
Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb, guten Appetit.
"Die Nachhaltigkeit."
Ich darf darauf aufmerksam machen, dass der Begriff Nachhaltigkeit ursprünglich aus der Forstwirtschaft stammt und dort bedeutet, dass dem Wald nicht mehr Biomasse entnommen werden darf, wie in einem akzeptablen Zeitraum nachwächst. Forstwirtschaft. Eine Branche, in der stämmige, breitschultrige, muskulöse Kerle in karierten Holzfällerhemden mit Äxten, Sägen und Harvestern hantieren. Soviel zum Thema rein weibliche Sicht der Dinge.
"Die Liebe zum Detail."
Stimmt. Die habe ich bei allen berühmten männlichen Malern, Baumeistern, Goldschmieden, Graveuren, Steinmetzen, Barockkomponisten, Hofschneidern, et cetera pp. vergangener Jahrhunderte auch immer vermisst.
"Sehen Sie, eigentlich müsste es 'die' Hausverstand heißen."
So wie es "die Scheißwerbung" heißt?
"So weit wird das neue Denken wohl noch nicht gehen. Aber es könnte sich lohnen, in Zukunft öfter mal auf eine Frau zu hören."
Das Ganze wäre wesentlich sympathischer rübergekommen, wenn sie einfach nur gesagt hätte: Guten Tag, ich bin von jetzt an die Frau Hausverstand, und diese Woche haben wir französischen Edelschimmelkäse verbilligt. Das wäre eine Ansage gewesen.
Weibliche Werbemaskottchen waren ja nun weiß Gott nichts sensationell Neues; nichts, was Frauenbeauftragte und feministische Frauenzeitschriftenredakteurinnen heroisch erstritten hätten. Ich sage nur:
Fewa-Johanna;
Marlene Dietrich, Hildegard Knef und Romy Schneider als Repräsentantinnen einer bekannten Seifenmarke;
Ende der Sechziger Jahre verlieh Audrey Hepburn dem Parfüm "Carat" ein jugendliches Image;
Klementine;
Karin Sommer;
Marika Rökk pries in den Siebziger Jahren eine Hautcreme an ("Man kann nicht früh genug damit bäääginnen!");
Sie-baden-gerade-ihre-Hände-drin-Tilly;
Frau Antje;
Ornella Muti trat in den Achtzigern in die Fußstapfen von Dietrich, Knef und Schneider;
Inge Meysel machte altersgerechtes Zielgruppenmarketing für Knoblauch-Dragees;
die Nudeln kochende Steffi Graf;
Heidi Kabel ließ sich nicht die Butter, äh, die Margarine vom Brot nehmen;
Uschi Glas stand für eine Küchenrolle Pate;
Marianne Mendt ("A Glock'n die 24 Stunden läut) propagierte Anfang/Mitte der Neunziger ein Schlankheitsmittel;
1995 ging ZDF-Fernsehgarten-Moderatorin Ilona Christen für Ariel Futur vor die Kamera;
Barbara Wussow richtete in den Neunziger Jahren die Aufmerksamkeit auf Einbauküchen;
Martina Hill trat schon mal in einem Spot für ein Geldinstitut auf;
Enie van de Meiklokjes bewarb um das Jahr 2000 herum einen deutschen Telekommunikationsdienstleister;
ungefähr zur gleichen Zeit löste die "blllllllub"-Reklame einer bekannten Tiefkühlmarke mit Verona Feldbusch, verehelichte Pooth, beim Zuseher schwere psychische Traumata mit Langzeitfolgen aus;
Schwimmweltmeisterin Franziska van Almsick ließ für einen österreichischen Mineralwasserabfüller sogar schon einmal alle Hüllen fallen;
für dieselbe Mineralwasserfirma wurde auch Opernsängerin Anna Netrebko tätig,
Stephanie Gräfin von Pfuel adelte eine Kaffeemarke;
Arabella Kiesbauer moderierte Werbespots der Supermarktkette Merkur;
Katja "Ich führe ein sehr erfolgreiches kleines Familienunternehmen" Weitzenböck bewies einem arroganten Personaler, dass sie kein vertrotteltes Hausmuttchen ist;
Naomi Campbell zeigte sich zur Freude ihrer männlichen Fans in Unterwäsche der Marke "Skiny";
"Tatort"-Ermittlerin Simone Thomalla trank Fußball-Legende Rudi Assauer das Bier weg;
Nicole Kidman lässt sich vom Hersteller eines sehr bekannten französischen Duftwässerchens engagieren;
Collien Fernandes mutierte für einen Schokoriegel zur Cartoon-Figur;
Andie MacDowell und Heike Makatsch preisen einen Haartöner an;
Iris Berben ließ sich für einen Werbespot schon einmal beim Frühstück zusehen;
Aretha Franklin und Joan Collins bewiesen Mut zur Selbstverarschung, indem sie sich auffordern ließen, einen bestimmten Schokoriegel zu essen, weil sie angeblich, immer, wenn sie Hunger haben, zur Diva werden;
Penélope Cruz arbeitete für einen Parfümhersteller;
"Frau Spiderman" Kirsten Dunst tat es ihr gleich;
Eva Longoria im Katzenfutter-Werbespot;
Sarah Jessica Parker war mal das Werbegesicht einer Mitbewerber-Supermarktskette;
Elisabetta Canalis wirft sich in römischen Cafés kleine, weiße Schokoladenkügelchen ein;
das Konterfei von Paola tauchte wiederholt auf Modeversandkatalogen auf;
Anke Engelke unterschrieb bei einem traditionsreichen deutschen Tonic-Produzenten;
Bettina Zimmermann bot in einem Auto-Werbespot einem schnöseligen Fluggast eine Kotztüte an;
Carmen Geiss' schriller Kreischer "Rooooobert" in einem Werbespot für einen Finanzdienstleister ist inzwischen auch schon Legende geworden;
Cosma Shiva Hagen findet ihre Partner nur noch über eine große Partnerbörse im Internet;
"Hausgeist Mia" spukt durch die Filialen einer bekannten österreichischen Möbelhauskette;
die österreichische Moderatorin Mirjam Weichselbraun macht auch schon seit einer gefühlten Ewigkeit Fernsehwerbung …
Und dazu noch TAUSENDE namentlich nicht bekannter weiblicher Agenturmodells, die weltweit schon in Fernseh-Spots aufgetreten sind!!!
Die Macher dieses Spots taten fast so, als würde über die Hälfte aller westlichen Männer vor Angst schreiend aus dem Fernsehsessel davon rennen, weil in der Werbepause plötzlich eine Frau aus dem Fernseher heraus guckt.
Die offenkundige Strategie der beauftragten Werbeagentur, mit einem super-provokanten feministischen Tabubruch der dummen Männerwelt mal so richtig zu zeigen, wo die Harke hängt, kann man als gründlich daneben gegangen betrachten!
Sehr geehrte Firma Billa, auf diese Art werden Sie mich als Kunden von der Ladenkette mit der grünen Tanne im Logo SICHER NICHT abwerben!

* * * *

Wieder einmal hatten wir Trainer im Institut routinemäßige Gender-Mainstreaming-Fortbildung. Man legte uns unter anderem zwei Texte zum Durcharbeiten vor. Im ersten gab eine deutsche Psychologin Tipps für Frauen, wie sie ihre Ehe noch effizienter als Metternich'schen Polizeistaat gestalten können:

"Wie kann ich ihn aus der Reserve locken, damit er über seine Gefühle redet?"

"Hier ist ein kleines Strategie-Programm: Warten Sie ab, bis er von selbst etwas andeutet. Beispiel: Er kommt vom Job zurück und sagt: 'Heute war wieder ein echter Stresstag.' Fragen Sie dann vorsichtig genauer nach. Lassen Sie ihn reden, ohne ihn zu unterbrechen, zu urteilen oder gute Ratschläge zu geben. Wenn er mehrfach gemerkt hat, dass Sie einfach verständnisvoll zuhören, dann traut er sich allmählich, mehr von sich preiszugeben."

Jeder Mann sollte sich darüber im Klaren sein, dass jede Information, die Frau auf diese Weise über ihn gewinnt, im Falle einer Scheidung auf   B R U T A L S T M Ö G L I C H E   Weise gegen ihn eingesetzt wird! Jede Kleinigkeit, die du ihr gegenüber beiläufig fallen lässt, trägt sie in ein Stasi-Dossier in ihrem hübschen, kleinen Köpfchen ein. Und dieses kann sie jederzeit bei Bedarf hervorholen. Dieses Wissen wird im Ernstfall auf eine Weise unterhalb der Gürtellinie eingesetzt, dass man(n) sich das zunächst gar nicht vorstellen kann! Ich würde daher solche persönlichen Gespräche noch eher mit einem Vertreter der russischen Mafia führen, das Risiko erscheint mir im Ernstfall wesentlich vertretbarer und kalkulierbarer.

Und der zweite Text war ein Auszug aus dem Buch "Starke Mütter, starke Söhne" der Autorin Meg Meeker, 2015 erschienen im mvg Verlag München. Die Autorin gab darin Anleitungen für den seelischen Missbrauch von Jungen:

"Über einen Gefühlswortschatz zu verfügen, bedeutet mehr, als nur die Namen für die eigenen Emotionen zu kennen. Drei entscheidende Kompetenzen müssen dafür herausgebildet werden: Als Erstes muss ein Junge die Fähigkeit erwerben, seine Gefühle überhaupt zu erkennen. Dann muss er in der Lage sein, diese Gefühle entweder innerlich zu benennen oder sie zu äußern. Schließlich muss er lernen, mit ihnen umzugehen. Kann ein Junge sich diese drei wichtigen Fähigkeiten aneignen, dann ist er auf dem richtigen Weg zu einem gesunden Gefühlsleben.
(…)"

Also, ob man hysterische Dauerzustände oder die Fähigkeit, aus jedem noch so banalen Kleinkram immer gleich ganz große Oper zu machen, immer gleich beleidigend, ausfallend, persönlich und untergriffig zu werden, als "gesundes Gefühlsleben" bezeichnen kann, daran habe ich leichte Zweifel.

"Genau aus diesem Grund muss jede Mutter schon früh damit beginnen, ihrem Sohn beim Erwerb eines Gefühlswortschatzes zu helfen."

Muss jede Mutter … Ein solch missionierender Fanatismus macht mir vom Demokratiepolitischen her wirklich Angst! Von solchen Krakeelern, die sich im Besitz der alleinigen Wahrheit wähnten, ist bisher in der Geschichte nämlich höchst selten etwas Gutes ausgegangen!

"Nur so kann er lernen, seine Gefühle angemessen und so unverfälscht wie möglich wahrzunehmen und auszudrücken. Eine Mutter, die ihren Sohn lehrt, seine Gefühle zu formulieren, stellt mehr als jeder andere Mensch auf der Welt die Weichen für seinen Lebensweg. Ich bin davon überzeugt, dass dies nach dem Geschenk des Lebens das größte Geschenk ist, das wir unseren Söhnen machen können."

Die Psychologie kennt einen Begriff für eine solche Anmaßung: Megalomanie!
Eines muss man diesen Damen lassen: An Selbstbewusstsein mangelt es ihnen nicht, uns Kerlen ihre hysterischen Unzurechnungsfähigkeiten als das "nach dem Geschenk des Lebens größte Geschenk" zu verkaufen.

"In diesem Kapitel werden wir noch genauer unter Lupe nehmen, wie Mütter ihren Söhnen dabei helfen können, ihre Gefühle zu erkennen und sie auf sinnvolle Weise zum Ausdruck zu bringen."

Frau, Gefühle und sinnvoll – diese Kombination beißt sich untereinander …
Ingesamt haben wir hier ein schönes Beispiel für den schon ins Wahnhafte gesteigerten weiblichen Zwang, sämtliche Gedanken, Gefühle und Emotionen der Menschen im unmittelbaren Umfeld zu überwachen, zu beherrschen und zu regulieren. Pseudowissenschaftlich verbrämt als pädagogische Ratgeberliteratur. Und perfiderweise werden dazu auch noch die Schwächsten, die sich nicht dagegen wehren können, als ideologisches Schlachtfeld missbraucht. Gefühle als etwas sehr Intimes, das nur dir selber gehört? Fehlanzeige! Vor dem "Großen Bruder", Verzeihung, der "Großen Schwester", gibt es keine Geheimnisse. Die seinerzeitige Stasi der DDR war im Vergleich dazu ein Verein von Lutschern!
Und man möge sich einmal vorstellen, ein Mann würde mit der gleichen Herrschsucht und Präpotenz einen Erziehungsratgeber für Väter schreiben, wie sie irgendwelche angeblichen Defizite ihrer Töchter ausmerzen können. Der Sexismus-Aufschrei wäre ohrenbetäubend!!! Das Echo würde man bis auf den Mond hören!!!
Und damit das Ganze nicht so theoretisch bleibt, sondern auch mit einem Praxisbeispiel unterlegt wird: Genau das, was in dem Buchabschnitt vehement gefordert wird, nämlich auf jedes noch so kleine Gefühlchen im Alltag pingelig, kleinlich und erbsenzählerisch irgendein Gefühlsetikett draufzukleben, haben die Heimweh-Frauen jahrelang mit mir gemacht. Ich sage: Fresspakete aus dem Osten bestellen – sie sagen Heimweh. Ich sage: Mitteldeutsche Heimatgeschichte als ein Hobby wie jedes andere – sie sagen Heimweh. Ich hänge, ohne mir irgendetwas zu denken, ein altes Bild von unserem Marktplatz aus der Kaiserzeit an die Wand, das ich von meiner Großmutter geerbt habe – sie sagen Heimweh. Und so ging es mit fast allem, was ich im Alltag tat. Mit dem Ergebnis, dass es bei mir ins genaue Gegenteil umschlug, was diese Frauen erreichen wollten. Ich habe, solange ich unter dem Bann dieser Frauen stand, alles GEHASST, was meine Ex-Gegend in Deutschland ausmachte. Ich habe etwa meine heimatgeschichtlichen Bücher von dort wutentbrannt in die hinterste Ecke des Bücherschrankes geknallt, wo ich sie nicht sehen musste.
Und diese Frauen hasse ich bis heute. Kann mir also einer mal schlüssig erklären, was durch diese Taktik nun gewonnen ist? Für mich waren sämtliche dieser Gespräche verlorene Lebenszeit, die mir keiner mehr zurückerstatten kann.
Anderes Beispiel. Man könnte mir hier wahrscheinlich vorwerfen, dass immer nur die Anderen schuld sind. Aber trotzdem tun sich da für mich geradezu himmelschreiende Diskrepanzen auf. Während meiner Schulzeit, der Zeit also, in der der Heimweh-Verhör-Terror der Wohlstandsweiber auf die brutalstmögliche Art wütete, waren meine Leistungen am Computer so lala. Aber kaum war ich vor diesen Weibern in die Anonymität der Großstadt geflüchtet, eignete ich mir in relativ kurzer Zeit derart viele Kenntnisse an, dass ich diese als Computertrainer für Erwachsene weitergeben konnte. Mit dem Thema Steuerrecht genauso. Hier verhielt es sich so, dass ich mich all die Jahre in der Schule in Rechnungswesen regelrecht gequält habe, um durchzukommen. Aber kaum hatte ich diese Müllhalde von Weibern nicht mehr auf dem Hals, habe ich eine staatlich zertifizierte Prüfung zum Buchhalter   M I T   A U S G E Z E I C H N E T E M   E R F O L G   bestanden! Der Kurs dazu lag auf einem derart hohen Niveau, dass zwei Drittel der Kursgruppe zur Abschlussprüfung gar nicht erst angetreten sind!
Ich jedoch bin am Tag der Prüfung derart entspannt in den Kursraum reinmarschiert, als würde ich eine Kaffeepause machen. Irgendwie wusste ich einfach: Heute passiert nichts Aufregendes. Meine Prüfungsergebnisse waren schon ein Tag danach Kursgespräch unter den Trainern dort! Seitens der Trainer nötigte man mich regelrecht, eine buchhalterische Laufbahn zu starten, so gut wie ich auf dem Gebiet sei!
Wie heißt es bei den Suchbildern im Rätselteil der Zeitung? Finde den Fehler!
Soviel also zum Thema "das nach dem Geschenk des Lebens größte Geschenk"!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auf ein solches "Geschenk" kann ich eigentlich nur mit Elvis antworten: Return to Sender!

Kurze Zeit später las ich in der "Welt": "(…) denn allein in Deutschland erkrankt jede fünfte Frau an Angststörungen. Bei den Männern ist nur jeder Zehnte betroffen."
Und diese Spezies will uns ständig über den richtigen Umgang mit Gefühlen belehren? Na, selten so gelacht! Der permanent versetzungsgefährdete Klassenrabauke will dem Einskommanull-Durchschnitt-Streber Nachhilfe in Mathe geben!!!!!!!!!

* * * *

Der Fernsehsender 3sat beglückte uns anlässlich des Internationalen Frauentages mit folgender Dokumentation:
"Das starke Geschlecht ist ein Auslaufmodell: Bedingt durch Umwelteinflüsse nimmt die Zeugungsfähigkeit ab. Forscher nennen das männliche Y-Chromosom gar einen "genetischen Schrotthaufen". Muss sich die Welt auf ein Leben ohne Männer einrichten? Und wäre solch ein Leben nicht viel friedfertiger, viel angenehmer? Ist eine "Welt ohne Männer" die ultimative Form der Emanzipation? Wäre sie reproduktionstechnisch überhaupt möglich? Das augenzwinkernde Postulat der Dokumentation "Welt ohne Männer" von Liz Wieskerstrauch wagt ein provokantes Gedankenspiel auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und zeigt, wo in der Welt der Pflanzen, Tiere und Menschen bereits jetzt Einfluss auf das Geschlecht genommen wird."
Diesen grenzdebilen Schwachsinn hatte ich in meinem "Männerhassbuch" schon   S I E B E N
J A H R E   V O R H E R   widerlegt!

* * * *

Entdeckung im Supermarkt: "Frauenbratwurst". Mein erster verstörender Gedanke war, dass sich da irgendeine kannibalistische Industrie etabliert hatte. Kalbsbratwurst ist Bratwurst vom Kalb, Rindsbratwurst ist Bratwurst vom Rind, Frauenbratwurst … Mathematische Funktion nennt man so etwas wohl. Aber schon ein zweiter Blick auf die Verpackung verschaffte mir Klarheit, dass es sich dabei nur um die Art der Zubereitung und nicht die Zutaten handelte: "Besonders mager."
Mager. So wie alles, was aus der Mann-Frau-Ecke kommt.
In unmittelbarer Nähe: "Männerbratwurst. Deftig, kräftig gewürzt."
Aber das sollten noch nicht alle Überraschungen des Tages gewesen sein. Ein bekanntes Teehaus offerierte "Männertee" und "Frauentee". Für die Männer in brauner Verpackung – ich wollte dies mal nicht als irgendeine vulgäre Anspielung deuten – und für die Frauen in Pink. Bei der Zubereitung stand auf der Männerpackung zu lesen: "Ayurvedische Kräuterteemischung mit Ingwer, Ginseng, Chili". Bei den Frauen: "Ayurvedische Kräuterteemischung mit Ingwer, Orangenschale, Kamille".
Wollen die uns ganz und gar verarschen?????????????????
Neee, danke. Ich wollte keinen Männertee, keinen Frauentee, keinen Schwulentee, keinen Lesbentee, keinen Transvestitentee, keinen Romulanertee, keinen Wattwurmtee, keinen hintertasmanischen Kragenechsentee. Es war nicht meine Aufgabe als Verbraucher, die verkorksten Phantasien irgendwelcher weltfremder Spinner aus der Werbewirtschaft zu befriedigen. Ich kaufte meinen Hustentee bei einer anderen Marke, bei der es einfach nur Hustentee gab. GANZ NORMALEN Tee, wo du einfach nur mal kurz auf die Verpackung gucken musst, ob das drin ist, was du brauchst.

* * * *

Die feministische deutsche Schriftstellerin Tanja Dückers äußerte im früher mal niveauvollen "Deutschlandradio Kultur" etwas derart Groteskes, dass ich mir nicht sicher war, ob sie das Ernst meinte oder ob das eine Verarschung war. So schrieb sie in einem Forderungskatalog, wie der moderne Mann von heute zu sein habe, unter anderem: "... trägt gern mal etwas Hellgrünes, Hellblaues, Pflaumenfarbenes – nicht immer nur Schwarz, Braun, Dunkelblau."
???????????

* * * *

Auch die evangelische Kirche mischt inzwischen kräftig im Genderwahn mit. So lese ich im Internet: "In einer Rede zur Eröffnung des EKD-Gender-Zentrums hieß es: 'Wissenschaftlich ist die Existenz von mindestens 4.000 Varianzen der geschlechtlichen Differenzierung bekannt.'"
Bloß 4.000? Warum nicht gleich eine Million? Warum nicht jedem Erdenbürger sein eigenes Geschlecht?
Oh baby baby balla balla …

* * * *

Nun ja, wenn erst noch mehr Zuwanderer aus gewissen Kulturkreisen den Weg nach Europa finden, dann werden diese Damen sehr bald ganz andere Probleme haben als Cappuccino trinkende genetische Schrotthaufen, die beim Backen von Männerbratwürsten in pflaumenfarbenen Büroanzügen nicht über ihre Gefühle sprechen wollen. Die Relationen dürften sich dann nachhaltig verschieben.
Allah ist groß.

11.

Ein weiterer Kreis aus meiner Vergangenheit hatte sich geschlossen. Ich erfuhr, was genau mit Tony, meinem alten Freund aus Kindertagen, in den Neunziger Jahren geschehen war.
Nachdem er unsere Schule nach der Achten Klasse verließ – was mich damals sehr enttäuscht hatte, da ich mir immer vorgestellt hatte, wie wir mal gemeinsam zu unserer Abschlussfeier gehen würden – verlor er irgendwie den Halt im Leben. Er begann in kurzer Folge mehrere Ausbildungen und brach sie wieder ab. Diese Eskalation gipfelte schließlich darin, als er von seinem Vorgesetzten wegen seiner enormen Unzuverlässigkeit mal zu einem Gespräch in sein Büro gebeten wurde. Dort feuerte er mehrfach eine Gaspistole aus nächster Nähe auf den Mann ab. Danach landete er hinter Gittern.
Doch das war nur ein Teil der Geschichte. Schon als ich 1997 bei meiner Deutschlandfahrt davon erfuhr, wunderte ich mich irgendwie über diesen Totalabsturz. In der Schule ging bei ihm alles immer wie nebenher, und woher tauchte da plötzlich eine Waffe auf?
Aber letztendlich hatte ich das schließlich irgendwie zur Kenntnis genommen. Diese eigenartigen Jahre nach der Wende hatten mit uns allen irgendetwas gemacht.
Doch nun hatte ich von ein paar Mosaiksteinen erfahren, die dem ganzen Bild einen völlig neuen Sinn verliehen. Baumeister hatte in dieser Zeit versucht, Tony für seine Bande zu ködern. Ein labiler Jugendlicher, der nicht so recht wusste, wo er hingehörte – da roch Baumeister in der ihm eigenen diabolischen Art leicht manipulierbares Kanonenfutter. Baumeister war ein Zampano, ein Puppenspieler. Wie man Menschen manipulierte, ihre innersten Bedürfnisse ansprach, um selbst zu überleben, das hatte er unter seinem brutalen Vater gelernt, der ihn mehrmals fast zu Tode prügelte.
Tony jedoch strauchelte in diesem Outlaw-Leben mit der Zeit irgendwie immer stärker, wurde immer hin und her gerissener. Bis er eines Tages schließlich völlig austickte.
Und das erklärte auch, woher die Waffe kam. Für Baumeister war das zu dem Zeitpunkt bereits kein Problem, ihm das Teil über seine Hintermänner, für die er Schmutzarbeit erledigte, zu besorgen.

12.

Direkt nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 entstand auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, bedingt durch die Wirren der Übergangszeit und der noch schwach ausgeprägten rechtsstaatlichen Strukturen, eine Vielzahl krimineller Netzwerke aus ehemaligen SED-Funktionären und Stasi-Mitarbeitern. Einige dieser Personenkreise versuchten, DDR-Millionen ins Ausland zu schaffen und dort zu investieren. Wieder Andere wurden im Inland auf dem Gebiet der gewerblichen Prostitution sowie bei dubiosen Immobiliengeschäften tätig. Später wurden diese verschiedenen mafiaartigen Strukturen von Journalisten unter dem Begriff "Sachsensumpf" zusammengefasst. Gerüchten zufolge soll der Einfluss dieser Personenkreise über Einfluss bis in die Spitzen der Berliner Politik verfügen.
Durch die Verkettung von ein paar zufälligen Ereignissen wurde ich damals in den Strudel dieser Ereignisse mit hineingezogen. (Wird fortgesetzt.)

* * * *

Errata/Nachträge zum Roman "Musik im Kopf"

Der während des Schulballs gehörte Song "The Power Of Love" stammte nicht von "Frankie goes to Hollywood", sondern war ein Lied gleichen Titels von "Huey Lewis & the News". Daher die Verwechslung.

* * * *

Es existiert eine neue Fassung der Lebenserinnerungen aus Kapitel 84. Das Unterkapitel wurde ergänzt, erweitert, übersichtlicher strukturiert und in Einzelfällen auch anhand historischer Aufzeichnungen im Familienbesitz korrigiert.

* * * *

Mir kam in den Sinn, dass ich bei meiner Science-Fiction-Geschichte im Roman, die mit dem Paralleluniversum, in dem ich die Ereignisse der Achtziger, Neunziger Jahre immer genau umgekehrt passieren ließ, noch hätte schreiben können, dass die Rolle der "Scully" in "Akte X" mit Jill "Crossing Jordan" Hennessy besetzt wurde, wie es ursprünglich geplant war.
Dass Jodie Foster anstelle von Carrie Fisher die Rolle der Prinzessin Leia in "Krieg der Sterne" bekam.
Dass die Rolle des Vampirs Lestat in "Interview mit einem Vampir" auch tatsächlich von der Erstbesetzung Johnny Depp umgesetzt wurde. Tom Cruise hat es nicht schlecht gemacht, aber Johnny Depp hätte vielleicht von Natur aus noch eine gewisse düstere Note rein gebracht.
Und dass der zuerst vorgesehene Armin Mueller-Stahl die Rolle des Dr. Brinkmann in der "Schwarzwaldklinik" verkörperte.
Ebenfalls in den Abschnitt über das Show-Geschäft in dieser Anderswelt sollte ich hineinsetzen, dass Lady Di 1997 nicht verunglückt ist.
Diese Was-wäre-wenn-Spielchen konnte man ja überhaupt bis zum Exzess treiben.
Was wäre wenn …
… eine völlig andere Tierart sich zur dominierenden Spezies auf diesem Planeten entwickelt
     hätte?
… der Neandertaler sich bis heute fortentwickelt hätte?
… das Pferd während der letzten Eiszeit nicht in Amerika, sondern in Eurasien ausgestorben
     wäre?
… es um 3000 v. Chr. nicht zur Vereinigung von Ober- und Unterägypten gekommen wäre?
… bei der Schlacht von Salamis die Perser die Griechen besiegt hätten anstatt umgekehrt?
… Rom den Ersten Latinerkrieg verloren hätte und niemals zur Weltmacht aufgestiegen wä-
     re?
… Julius Cäsar das Attentat 44 v. Chr. überlebt hätte?
… Maria Magdalena damals als der Heiland identifiziert worden wäre?
… die Germanen die Schlacht im Teutoburger Wald verloren hätten?
… ein Teil der Apokryphen mit in die Bibel aufgenommen worden wäre?
… das Christentum 380 nicht zur römischen Staatsreligion erklärt worden wäre?
… Odoaker mit seiner Eroberung Roms gescheitert wäre?
… die Ridda-Kriege nach dem Tod Mohammeds im Endeffekt dazu geführt hätten, dass die
     neue Religion wieder in der Bedeutungslosigkeit versunken wäre?
… Karl Martell das Fränkische Reich niemals so weit hätte ausdehnen können?
… die Ungarn 955 die Schlacht auf dem Lechfeld gewonnen hätten und in der Folge ein un-
     garisch geprägtes Mitteleuropa entstanden wäre?
… die Mongolen sich dauerhaft in Europa hätten etablieren können?
… es die Goldene Bulle niemals gegeben hätte und das Deutsche Reich sich zu einer führen-
     den Zentralmacht in Europa entwickelt hätte?
… das Byzantinische Reich am 29. Mai 1453 nicht untergegangen wäre?
… der letzte Plantagenetkönig von England, Richard III. aus dem Hause York, am 22. August
     1485 nicht in der Schlacht von Bosworth Field, dem finalen Aufeinandertreffen der Rosen-
     kriege, im Kampf gegen seinen Rivalen Heinrich Tudor gefallen wäre, welcher darauf als
     Heinrich VII. den Thron bestieg und somit die Herrschaft des Hauses Tudor begründete.
     Hätte es dann die Windsors als Königshaus gegeben?
… am Beginn der Neuzeit die Pest nicht nach Europa gekommen wäre?
… Kolumbus "in die andere Richtung gefahren wäre" und tatsächlich Indien entdeckt hätte?
     Oder alternativ die Chinesen ihre damaligen Seefahrtserfolge geradlinig fortgeführt hätten,
     sodass wir heute in einer weitgehend chinesisch geprägten Welt lebten?
… im Jahr 1501 die spanischen Könige Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien den
     Siedlern in der Neuen Welt niemals die Erlaubnis erteilt hätten, neue Arbeitskräfte in Form
     von schwarzen Sklaven zu "importieren"?
… Luther niemals seine 95 Thesen angeschlagen hätte?
… der Bauernkrieg 1525 siegreich geendet und die Fürsten weitestgehende Zugeständnisse
     hätten machen müssen?
… der Augsburger Religionsfrieden von 1555 nicht erlassen worden wäre?
… der Polnisch-Schwedische Krieg von Schweden verloren worden wäre und in der Folge
     Gustav Adolf niemals im Dreißigjährigen Krieg zugunsten der Protestanten hätte interve-
     nieren können?
… die Niederländer den Niederländisch-Portugiesischen Krieg klar und eindeutig gewonnen
     hätten, sodass man heute in Brasilien Niederländisch spräche?
… Großbritannien niemals durch Act of Union von 1707 als Staat entstanden wäre?
… Preußen nach dem Siebenjährigen Krieg nie zur europäischen Großmacht aufgestiegen wä-
     re?
… Europa seine Kolonien in Amerika behalten hätte, zwischen denen es die Jahrhunderte ü-
     ber eine Art brüchiger Koexistenz gegeben hätte?
… der Britisch-Französische Kolonialkrieg von 1792 bis 1814 zugunsten Frankreichs ausge-
     gangen wäre?
… die Französische Revolution ganz anders verlaufen wäre?
… Napoleon ein politisch halbwegs stabiles geeintes Europa unter französischer Führung auf-
     gebaut hätte?
… die Zentralamerikanische Konföderation, später Bundesrepublik von Zentralamerika, die
     von 1823 bis 1840 aus den Staaten Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua und Cos-
     ta Rica bestand, sich kontinuierlich zu einer Art südamerikanischer USA weiterentwickelt
     hätte?
… Mexiko den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg gewonnen hätte? Wäre dann Mexiko zur
     Großmacht aufgestiegen und es gäbe rund um den Globus mexikanische Fast-Food-Ket-
     ten?
… die anfänglichen militärischen Erfolge der Südstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg zum
     Sieg geführt hätten?
… Alaska bei Rußland geblieben wäre?
… Bismarck mit seinem Projekt Reichseinigung im 19. Jahrhundert keinen Erfolg gehabt hät-
     te?
… Kaiser Friedrich nicht schon 1888 an Kehlkopfkrebs gestorben wäre?
… Franz Ferdinand in Sarajewo nicht erschossen worden wäre?
… 1917 nicht die Erklärung des uneingeschränkten U-Boot-Krieges durch das Deutsche
     Reich, die den USA den Anlass lieferte, dem Reich den Krieg zu erklären, erfolgt wäre?
     Churchill schrieb in seinen Memoiren, dass, wenn das Reich sich zu dem Zeitpunkt nur
     wenige Wochen zurückgehalten hätte, sich nach dem Ausbruch der Revolution in Rußland
     die Dinge wahrscheinlich 1918 zu einem Verhandlungsfrieden auch im Westen entwickelt
     hätten.
… die Russische Revolution 1917 völlig anders abgelaufen wäre? Etwa weil Lenin 1917 aus
     irgendwelchen Gründen die Schweiz nicht verlassen hätte?
… Deutschland 1918 ein Kaiserreich geblieben wäre?
… Deutschland nicht den Vertrag von Versailles aufgebrummt bekommen hätte?
… Irland den irischen Bürgerkrieg gewonnen hätte?
… Reichspräsident Friedrich Ebert in der Weimarer Republik nicht mit den monarchistischen
     Eliten paktiert hätte?
… Hitler nach seinem gescheiterten Putsch 1923 seinen Selbstmord hätte vollenden können?
… sich in den Zwanziger Jahren Gregor Strasser gegen Hitler in der NSDAP durchgesetzt
     hätte?
… Reichskanzler Heinrich Brüning nicht kurz vor der Machtübernahme der Nationalsozialist-
     en seine krisenverschärfende Deflationspolitik durchgesetzt hätte?
… die Linken den Spanischen Bürgerkrieg gewonnen hätten und Franco ins Exil gegangen
     wäre?
… Walter Ulbricht während seines Exils in Moskau von 1938 bis 1945 einer stalinistischen
     Säuberungsaktion zum Opfer gefallen wäre?
… die Japaner niemals Pearl Harbor angegriffen hätten?
… Hitler Anfang Dezember 1941 nicht den USA den Krieg erklärt hätte?
… die "Operation Walküre" 1944 erfolgreich verlaufen wäre?
… ab 1945 jene ursprünglich amerikanisch besetzten Gebiete in der späteren DDR auch ame-
     rikanisch geblieben wären?
… 1945 keine Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen worden wären?
… Fidel Castro, in seiner Jugend ein talentierter Baseballspieler, einen Profivertrag von den
     New York Giants angenommen hätte?
… es seit 1947 ganz offiziell diplomatische Kontakte zwischen der Erde und den kleinen,
     grauen Außerirdischen gäbe, welche mit ihrer überlegenen Technologie darauf aufpassen,
     dass wir auf unserem Planeten nicht gar soviel Blödsinn anstellen?
… die Stalin-Note von 1952, also das Angebot eines neutralen, wiedervereinigten Deutsch-
     lands, akzeptiert worden wäre?
… 1953 nach dem 17. Juni die Sowjetunion in der DDR Walter Ulbricht politisch hätte fallen
     lassen?
… das Roswell-Ufo nicht 1947 und in den USA, sondern 1953, um den 17. Juni herum, in der
     DDR abgestürzt wäre? Läge dann Area 51 in Strausberg bei Berlin?
… Europa seine Kolonien in Afrika weitestgehend behalten hätte, vielleicht hier und da mit
     ein paar kleineren Grenzverschiebungen und mit gewissen Autonomierechten?
… John F. Kennedy 1963 nicht erschossen worden wäre?
… dito 1967 der Student Benno Ohnesorg von der West-Berliner Polizei?
… dito Martin Luther King 1968?
… die Sowjetunion den ersten Menschen auf den Mond gebracht hätte?
… die USA dem Schah von Persien niemals ihre Unterstützung entzogen hätten?
… 1982 Helmut Kohl das Konstruktive Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt verloren
     hätte und die Bundesrepublik bis zum Jahr 1989 sozialdemokratisch regiert worden wäre?
     Welche Auswirkungen hätte das auf die deutsche Wiedervereinigung gehabt?
… 1983 es nicht zu dem von Franz Josef Strauß an die DDR vermittelten Milliardenkredit ge-
     kommen wäre?
… 1985 anstelle von Gorbatschow ein Hardliner alten Schlages die Nummer Eins in der Sow-
     jetunion geworden wäre?
… die "Erfindung" des Internets 1989, sagen wir mal, schon 20 Jahre früher gekommen wäre?
… 1990 die DDR die BRD übernommen hätte?
… Die Attentäter des 11. September 2001 rechtzeitig verhaftet worden wären?
… Und zum Schluss die weltentscheidende Frage: Wenn Christoph Altrogge nie Schüler ein-
     er Hauptschule geworden wäre, wäre er dann zum größten männerrechtlerischen Führer al-
     ler Zeiten aufgestiegen?

* * * *

Am 10. Dezember 2005 nahm ich an einem Plätzchen-Backkurs in der Volkshochschule teil.

* * * *

Im Juli 2007, an einem sehr heißen Sommertag, hatte in der Firma, in der ich damals arbeitete, unsere Sekretärin mal bei einem telefonischen Gewinnspiel eines Wiener Radiosenders teilgenommen. Sie verlosten eine Lieferung Pizza für eine ganze Abteilung. Wir waren die glücklichen Gewinner.

* * * *

Mir war noch eine lustige Variante eingefallen, wie ich die Anti-Männerrechtler-Konferenz von der Heinisch-Hosek damals hätte aufmischen können. Besagte Konferenz ist am Laufen. Frau Hei-Ho verschießt am Rednerpult ihre Giftpfeile. Dann geht mit einem Knall die Tür zum Saal auf. Ich stehe im Türrahmen. Trage einen grau-grünen Overall. Auf dem Rücken ein Tournister-Kübel. In den Händen halte ich eine Schlauchwaffe.
Aus dem Off erklingt der Ghostbusters-Song. Nur mit dem Unterschied, dass im Refrain ein Chor grölt: "Fembusters!" Danach spritze ich alle Teilnehmerinnen in den Sitzreihen mit weißem Schaum nass. Ja, das stelle ich mir echt lustig vor.

* * * *

Die Melodie, die mich während meines Aufenthaltes in den Bergen bei San Francisco im Geist verfolgte, war das immer wieder kehrende Thema aus der "Columbo"-Folge "Blumen des Bösen".

* * * *

Auf mehrfachen Wunsch von Lesern nachträglich eingefügt – die im Roman erwähnten Melodien:


1. Kapitel:
-         "In The Year 2025"
-         nicht näher definierte Tangomelodie
-         nicht näher definierte, melancholische Bluesmelodie
-         nicht näher definierte, beschwingt klingende Jazzmelodie
-         Titelmelodie von "Die Zwei"

2. Kapitel: keine

3. Kapitel:
-         "Scatman"

4. Kapitel:
-         "Hand In Hand"

5. Kapitel:
-         Sowjetische Nationalhymne
-         Sound der DDR-Nationalhymne
-         "Partisanen von Amur"
-         "Sag mir, wo du stehst"
-         "Lenin-Lied"
-         "Dreams Are My Reality"

6. Kapitel:
-         "Just The Two Of Us" von Grover Washington Jr.
-         "Stay"
-         "Hungry Eyes"
-         "The Time Of My Life"
-         "Bataillon D'amour" von "Silly"
-         "She's Like The Wind"

7. Kapitel: keine

8. Kapitel:
-         "What A Wounderful World" von Louis Armstrong

9. Kapitel:
-         Jingle aus dem Fernseh-Werbespot der Deutschen Bundespost von 1989
-         "Biscaya" von James Last
-         "Popcorn" von "Hot Butter"

10. Kapitel: keine

11. Kapitel: keine

12. Kapitel:
-         "An der Saale hellem Strande"
-         "Im Krug zum grünen Kranze"
-         "I Promise Myself" von Nick Kamen

13. Kapitel:
-         "Un' Estate Italiana"

14. Kapitel:
-         "Infinity" von Guru Josh
-         DDR-Nationalhymne mit Text
-         gesamtdeutsche Nationalhymne

15. Kapitel:
-         Vorspannmelodie der ZDF-Hitparade aus dem Jahr 1988
-         "Gold-und-Silber-Walzer" von Franz Lehár
-         Titelmelodie von "Eurocops"
-         "Crockett's Theme" von Jan Hammer
-         "Early Morning" von "a-ha"
-         Melodie von dem Werbespot der "Herta"-Würstchen aus dem Jahr 1990
-         "No Son Of Mine" von "Genesis"

16. Kapitel:
-         "Radio Gaga" von "Queen"
-         Titelmelodie des MDR-Boulevard-Magazins "Indiskret"
-         "Still Loving You" von den "Scorpions"
-         Titelmelodie von "Es führt kein Weg zurück" mit Brian Dennehy in der Hauptrolle

17. Kapitel:
-         "I Just Call To Say I Love You" von Stevie Wounder
-         "Wind Of Change" von den Scorpions
-         Chanson "Die Rose war rot" von Gerry Wolf über den Ersten Weltkrieg
-         "Mrs. Robinson" von Simon & Garfunkel
-         "The Show Must Go On" von Queen

18. Kapitel:
-         "Merry Go Round" von Keath Sweat

19. Kapitel:
-         "Fächerpolonaise" in A-Dur Opus 40 von Carl Michael Ziehrer
-         "Wiener Blut" von Johann Strauß

20. Kapitel:
-         "Wildchoral"
-         "Auf, auf zum fröhlichen Jagen"
-         "Wahre Freundschaft"
-         "Bozener Bergsteigermarsch"
-         "Muss i denn zum Städtele naus"
-         "Reitermarsch"
-         "Lustig ist das Zigeunerleben"
-         "Auf Wiedersehen"
-         "Am Brunnen vor dem Tore"
-         "Radetzkymarsch" von Johann Strauß Vater

21. Kapitel:
-         "Lobe den Herrn"

22. Kapitel: keine

23. Kapitel: keine

24. Kapitel:
-         "Ohne Rast"-Marsch

25. Kapitel: keine

26. Kapitel: keine

27. Kapitel: keine

28. Kapitel:
-         "Großer Gott, wir loben dich"
-         Niederösterreichische Landeshymne

29. Kapitel: keine

30. Kapitel: keine

31. Kapitel: keine

32. Kapitel:
-         "Leichte Kavallerie"
-         Sound von "Bohemian Rhapsodie" von Freddy Mercury
-         Radetzkymarsch von Johann Strauß Vater
-         "Flip Fantasia" von "US3 cantaloop"

33. Kapitel:
-         "Oxygene 7" von Jean Michel Jarre

34. Kapitel: keine

35. Kapitel: keine

36. Kapitel: keine

37. Kapitel: keine

38. Kapitel:
-         "Bozener Bergsteigermarsch"
-         "Red, Red Wine" von Neil Diamond
-         "Ohne-Rast"-Marsch
-         "Fun, Fun, Fun" von den "Beach Boys"
-         "Rocking All Over The World" von "Status Quo"
-         "Roaming For Tomorrow" von "The Sun"
-         "Wir kommen zu dir, oh Gott"
-         "Danke"-Lied
-         Liedversion des Vaterunsers
-         Sound vom Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi
-         "Also sprach Zaratustra"

39. Kapitel:
-         nicht näher definierte Oldies aus den Fünfziger und Sechziger Jahren (im "Poseidon")
-         Titelmelodie von "Der mit dem Wolf tanzt"

40. Kapitel: keine

41. Kapitel: keine

42. Kapitel: keine

43. Kapitel: keine

44. Kapitel: keine

45. Kapitel: keine

46. Kapitel:
-         "Flying" von den "Nice little Penguins"

47. Kapitel: keine

48. Kapitel: keine

49. Kapitel: keine

50. Kapitel: keine

51. Kapitel:
-         "Es wiad scho glei dumpa"
-         zwei nicht näher definierte Posaunenmelodien
-         "Santa Claus Is Comin' To Town" von Bruce Springsteen

52. Kapitel:
-         Schläge der Pummerin
-         Donau-Walzer von Johann Strauß
-         "Happy New Year's" von ABBA

53. Kapitel:
-         "Es wollen zwei auf Reisen gehen"
-         Zillertaler Hochzeitsmarsch

54. Kapitel:
-         "In deinem Namen wollen wir"
-         "Ich will es einfach mal versuchen"
-         "Ich will hören, Herr, was du mir sagst"
-         "Vater unser"
-         "It's Me"
-         "Ich singe für die Mutigen"
-         "Voll Vertrauen gehen wir"
-         "The Lord Is My Light"
-         "Nimm, o Herr, die Gaben, die wir bringen" mit der Melodie von "Von guten Mächten"
-         "Sonnengesang des Heiligen Franz von Asissi"
-         "No Limit" von Claudia Mitscha-Eibel
-         "Alice In Fashionland"
-         "Über den Wolken" von Reinhard May

55. Kapitel:
-         "Let Me Be Your Baby" von Geoffrey Williams
-         "Time To Be Lovers" von Michael McDonald und Chaka Khan
-         "Send Me An Angel" von den "Scorpions"

56. Kapitel:
-         "Save Your Kisses For Me"

57. Kapitel:
-         Instrumentalthema, das am Anfang der Handlung jeder Folge von "Kommissar Rex" gleich nach dem Titelsong "A Good Friend" eingeblendet wurde

58. Kapitel:
-         Titelmelodie von "Outer Limits".

59. Kapitel:
-         nicht näher definierte Fanfaren-Nummer
-         nicht näher definiertes Stück dieser sehr flötendominierten Musik, wie sie immer auf
 Mittelalterfesten präsentiert wird
-         nicht näher definierte Menuett-Musik
-         Brandenburgisches Konzert Nr. 3 von Johann Sebastian Bach
-         4. Satz der 1. Sinfonie in c-Moll op. 68 von Johannes Brahms
-         "Kaiserwalzer" von Johann Strauß
-         "York'scher Marsch"
-         nicht näher definierte Charleston-Melodie
-         "Bei mir bist Du schoen"
-         "Moonlight Serenade" von Glenn Miller
-         "Komm ein bisschen mit nach Italien"
-         "I Can't Get No Satisfaction" von den Rolling Stones
-         "Get Down Tonight"
-         "Sunny" von Boney M.
-         Titelmelodie von "Raumschiff Voyager"
-         "In Time" von Robbie Rob

60. Kapitel: keine

61. Kapitel: keine

62. Kapitel: keine

63. Kapitel:
-         "Penny Lane" von den Beatles
-         Titelmelodie von "Indiana Jones"
-         "Goldeneye" von Tina Turner

64. Kapitel: keine

65. Kapitel:
-         "Ballade Pour Adeline" von Richard Claiderman
-         "Amor" von Julio Iglesias
-         "The Best" von Tina Turner
-         "Without You" von Maria Carey

66. Kapitel: keine

67. Kapitel: keine

68. Kapitel: keine

69. Kapitel: keine

70. Kapitel:
-         "Gotta Get Away" von Jackie Trent und Tony Hatch
-         Sound von "The Girl From Epanama"
-         "Lucifer" von Alan Parson's Project
-         "Dance Into The Fire", seinerzeitiges Titellied eines James-Bond-Filmes
-         beschauliche Melodie im Stil der Filmmelodien der "Emanuelle"-Filme der Siebziger Jahre
-         "Don't Think Twice, It's All Right" in einer Interpretation von Konstantin Wecker

71. Kapitel: "Loosing My Religion" von REM

72. Kapitel: keine

73. Kapitel:
-         "We Are All Time High", seinerzeitiges Titellied eines James-Bond-Filmes
-         "We Don't Need Another Hero" von Tina Turner
-         "Rock Around The Clock" von Bill Haley & The Comets
-         "Summer Nights" aus "Grease"
-         "Aquarius" von "Fifth Dimension"

74. Kapitel:
-         "Like Ice In The Sunshine" von Beagle Music Ltd
-         "It's Raining Men" von "The Weather Girls"
-         "Crazy" von Seal
-         "If Paradise Is Half As Nice" von Amen Corner
-         "Tangled" von Jane Wiedlin
-         "It Must Have Been Love" von Roxette
-         "Missing You" von "Puff Daddy"

75. Kapitel:
-         "Love Is" von Vanessa Williams und Brian McKnight
-         "Can't Take My Hands Off You" von Soultan

76. Kapitel:
-         "The Power Of Love" von "Huey Lewis & the News"
-         Titelmelodie von "Zurück in die Zukunft"
-         Militärpolonaise von Chopin
-         Donauwalzer von Johann Strauß
-         "Saving Forever You" von Shanice
-         "I Never Dreamed Someone Like You Could Love Someone Like Me"
-         "Mr. Sandman"
-         "California Girls" von den Beach Boys

77. Kapitel: keine

78. Kapitel:
-         "Ave Maria"

79. Kapitel:
-         langsam-nachdenkliche Pianomusik (bei der Ankunft an der Rezeption)
-         "New York, New York" von Frank Sinatra
-         "Money, Money, Money" von ABBA
-         "Summer In The City" von "The Lovin Spoonfull"
-         "Copacabana" von Barry Manilow
-         "Moonlight Serenade" von Glenn Miller
-         "The Right Kind Of Love" von Jeremy Jordan
-         "I Believe I Can Fly" von R. Kelly
-         nicht näher definierte Instrumentaljazz-Melodie

80. Kapitel: keine

81. Kapitel:
-         "Reitermelodie" aus "Spiel mir das Lied vom Tod"
-         "We Are The Champions" von Freddy Mercury
-         "What A Wounderful World" von Louis Armstrong

82. Kapitel:
-         nicht näher definierte Technomelodie
-         "I Did It My Way" von Frank Sinatra
-         "Chariots Of Fire" von Vangelis

83. Kapitel:
-         "I'm So Excited" von den Pointer-Sisters
-         "Words" von S. R. Davies
-         "I Get Around" von den Beach Boys
-         "Eternal Flame" von The Bangles
-         nicht näher definierte dunkle Pianomelodie

84. Kapitel:
-         "Sweet Dreams" von "Eurythmics"
-         "Gangsta's Paradise" von "Coolio"
-         historische "Sandmännchen"-Signation
-         "Polonäse Blankenese" von Gottlieb Wendehals
-         "Untern Linden, untern Linden"
-         "99 Luftballons" von Nena
-         "Sun Of Jamaica" von der "Goombay Dance Band"
-         "Nur dein Clown" von "Echo-Echo"
-         Titelmelodie von "Löwenzahn"
-         Titelmelodie von "Zur See"
-         "Midnight Lady" von Chris Norman
-         "Mamma Maria" von "Ricchi e Poveri"
-         "Nothing Gonna Stop Us"
-         "Stay" von Bonnie Bianco und Pierre Cosso
-         "Ich bin der Adler, du der Wind" von Karel Gott
-         "Perry Mason"
-         "Hand in Hand"
-         "Night and Day"
-         "Telemotor"
-         "Barfuß oder Lackschuh"
-         "Don't worry"
-         Titelmelodie der Fernsehserie "Mit Leib und Seele"
-         "I promise myself" von Nick Kamen
-         "Un'estate italiana"
-         "Mary had a little boy" von "Snap"
-         "All Together Now" von "The Farm"
-         "Early Morning" von "a-ha"
-         "Another Day In Paradise" von Phil Collins
-         "Sailing" von Rod Stewart
-         "Enjoy The Silence" von "Depeche Mode"
-         "The Kiss" von Beagle Music Ltd.
-         "Spending My Time" von Roxette
-         "These Are The Days Of Our Lives" von "Queen"
-         Titelmelodie von "Mr. Bean"
-         "Living On My Own" von "Queen"
-         "First Time" von Robin Beck
-         "I Hadn't Seen Her For A Very Long Time" von Bill Anderson
-         Titelmelodie von "Parker Lewis"
-         "Florida Lady" von Chris Thompson
-         unbekanntes Lied eines Sängers
-         Lilian Harvey: "Das gibt's nur einmal"
-         Can-Can-Melodie aus dem Film "Schtonk"
-         "Songbird" von "Kenny G"
-         "Show Me That Smile Again"
-         "You Never Walk Alone"
-         "Isn't She Lovley" von Stevie Wonder
-         1. Klavierkonzert opus 23 in b-Moll von Tschaikowski
-         "You Made Me Believe In Magic" von "Bed & Breakfast"
-         Chris Norman & Suzi Quatro-Duett "Stumblin' In"
-         "All Alone On Christmas" von Darlene Love
-         "Feliz Navidad"
-         "Love Theme" aus den "Dornenvögeln"
-         "Paradise Mix" von "Uplifter"
-         "Unbreak My Heart" von Tony Braxton
-         "I Got You, Babe" von Cher und Sonny Bono
-         "Frühmorgens, da klingelt das Bett"

85. Kapitel:
-         Titelmelodie von "Star Wars"
-         "I Will Always Love You" von Whitney Houston
-         "The Power Of Love" von "Huey Lewis & the News"
-         Titelmelodie von "The Prisoner"
-         Titelmelodie von "Indiana Jones"
-         "Eye Of The Tiger" von "Survivor"
-         "Gonna Fly Now" von Bill Conti
-         "Kung Fu Fighting" von Carl Douglas
-         "We Are The World" von Michael Jackson und Lionel Richie
-         "Spiel mir das Lied vom Tod"
-         Titelmelodie der Winnetou-Filme

86. Kapitel:
-         "For Your Eyes only"
-         "Rose Of England"
-         "Rescue Me" von "Bell Book & Candle"
-         "Samba De Janeiro" von "Bellini"
-         "Falling" aus "Der König von St. Pauli"
-         "Ain't That Just The Way" von Lutricia Mcneal
-         "Barbie Girl" von "Aqua"
-         "Mambo Nr. 5" von Lou Bega
-         Nationalhymnen von Österreich und Tschechien
-         "Als ich fortging" von Dirk Michaelis
-         "Everybody's Taking" von Harry Nilson
-         "Fly Away" von Lenny Kravatz
-         "Take Five" von Dave Brubeck
-         "Leb" von "Die dritte Generation"
-         "Watching The Daybreak" von Mmd
-         "2 von Millionen von Sternen" von Tommi Eckart, Inga Humpe und Daniel Barth
-         Von ABBA:
+        "Waterloo"
+        "SOS"
+        "So Long"
+        "Rock Me"
+        "Fernando"
+        "Honey, Honey"
+        "Chiquitita"
+        "Mamma Mia"
+        "Take A Chance On Me"
+        "Super Trouper"
+        "Voulez-Vous"
+        "Summer Night City"
+        "Dancing Queen"
+        "The Name Of The Game"
+        "The Winner Takes It All"
+        "Thank You For The Music"
-         "Summer Moved On" von a-ha
-         "Ordinary World" von "Aurora"
-         "Beyond The Invisible" von "Enigma"
-         "Go" von "Moby"
-         "Can't Get You Out Of My Head" von Kylie Minogue
-         "She Has China In Her Eyes" von "Modern Talking"
-         nachdenkliche Jazz-Melodie aus der "Columbo"-Folge "Black Lady"
-         "Crazy" von Gnarls Barkley
-         "Love Fool" von den "Cardigans"
-         "Careless Whisper" von George Michael
-         "Don't Speak" von Gwen Stephanie
-         "Mad World" von Gary Jules
-         "Sind die Lichter angezündet"
-         "Vorfreude, schönste Freude"
-         "Winterfreuden (Es schneit, es schneit)"
-         "Schneelied (Es schneit, es schneit)"
-         "Es ist für uns eine Zeit angekommen"
-         "Oh, es riecht gut"
-         "Lasst uns froh und munter sein"
-         "Bald nun ist Weihnachtszeit"
-         "Morgen, Kinder wird's was geben"
-         "So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit"
-         "Schneeflöckchen, Weißröckchen"
-         "Süßer die Glocken nie klingen"
-         "Morgen kommt der Weihnachtsmann"
-         "O Tannenbaum"
-         "Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen"
-         "Fröhliche Weihnacht überall"
-         "Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon"
-         "Kling, Glöckchen, klingelingeling"
-         "Alle Jahre wieder"
-         "Leise rieselt der Schnee"
-         "O du fröhliche"
-         "O Tannenbaum, du bist ein grünes Reis"
-         "Tausend Sterne sind ein Dom".
-         "Griechischer Wein" von Udo Jürgens
-         "Je t'aime"
-         "Über sieben Brücken musst du gehen" von "Karat"
-         Titelmelodie des Kriminalfilms "Der Profi" mit Jean-Paul Belmondo in der Hauptrolle
-         "I Still Haven't Found What I'm Looking For" von U2
-         Titelmelodie von "Das Krankenhaus am Rande der Stadt"
-         Schlussmelodie der deutschen Krimi-Serie "Die Kommissarin" mit Hannelore Elsner in der  Hauptrolle
-         "Sonnenbank Flavour" von Bushido
-         Abspannmelodie der Serie "Alias – Die Agentin"
-         "Everlasting Love" von Buzz Cason und Mac Gayden
-         Titelmelodie von "Mission Impossible"
-         "Am Fenster" von "City"
-         Kennmelodie von "Fringe – Grenzfälle des FBI"
-         "Allein, allein" von "Polarkreis 18"
-         "Get It On" von "T-Rex"
-         "The Blue Café" von Chris Rea
-         "Raindrops Keep Fallin' on My Head" aus "Butch Cassidy and the Sundance Kid"
-         "Celebrate" von "Kool & The Gang"
-         Titelmelodie von "Privatdetektiv Frank Kross"
-         "Gloria" von Umberto Tozzi
-         "The Living Daylights" von "a-ha"
-         "Goldfinger" von Shirley Bassey
-         "It Ain't Over Till It Over" von Lenny Kravatz
-         nicht näher definierter Musette-Walzer
-         "Summer Wine" von Nathalie Avalon und Ville Valo
-         "Ich will alles" von Gitte Haenning
-         "Por una cabeza" von Carlos Gardel und Alfredo Le Pera
-         "What Are You Doing The Rest Of Your Life?" von Alan Bergman, Marilyn Bergman und
  Michel LeGrand
-         "Children" von Robert Miles
-         Titelmelodie des "Star Trek"-Films "Zurück in die Gegenwart"
-         immer wieder kehrendes Thema aus der "Columbo"-Folge "Blumen des Bösen"
-         "California Dreamin'" von "The Mamas & the Papas"
-         "Let's Go To San Francisco" von "Flowerpot Men"
-         "The Final Countdown" von "Europe"
-         "7 Seconds" von Neneh Cherry

Band 21:

-         "Streets Of Philadelphia" von Bruce Springsteen






3 Quelle: derstandard.at/2000046549232/Maenner-fuer-die-Frauen-keine-Option-mehr-sind, Abruf vom 13. Dezember 2016

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